Amphibien- und Reptilienschutz aktuell

Der NABU-Bundesfachausschuss Feldherpetologie hat hierzu eine interaktive Schutzzaun-Datenbank erstellt. Diese enthält allgemeine Informationen zur Lage, Ausstattung und Fangergebnissen von Schutzzaunstandorten. Für jeden Zaunstandort kann eine Betreuerliste eingefügt werden, um die Zaunbetreuung zu optimieren. Das Besondere: Schutzzaun-Organisatoren können ihren Zaunstandort selbständig in die Datenbank eingeben und jederzeit aktualisieren. Termine zum Amphibienschutz, also Seminare, Exkursionen, Vorträge und Mitmachtermine, sind im NABU-Terminkalender enthalten.

Zusätzliche Informationen, unter anderem zu allen heimischen Reptilien- und Amphibienarten, gibt es unter www.amphibienschutz.de.


Zaunaufbau 2016

Montag, den 22. Februar ab 8.30 in Volkse- AmSportplatz.

(Später am Montag in Hillerse-Am Feuerwehrhaus)

 

 

 

Dienstag, den 23.Februar ab 8.30 in Stüde am Bernsteinsee.

 

(Später am Dienstag am Teichgut-Gaststätte)

 

 

 

Mitarbeiter aus dem Umweltamt Gifhorn werden uns unterstützen. Für den Aufbau inStüde+ Teichgut brauchen wir noch Helfer...

 

 

...bitte Spaten nicht vergessen...

 

Änderungen bitte unter 01631632241 abfragen.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen-Reinhard Meier (NABU Gruppe Meinersen)

 

Krötenwarnschild Foto: NABU/H. May
Krötenwarnschild Foto: NABU/H. May

Amphibienschutz im Landkreis Gifhorn

Während der Laichwanderungen sind Amphibien von den Auswirkungen des ständig wachsenden Straßennetzes betroffen. Neben dem direkten Tod infolge des Überrollens durch Autoreifen, sterben viele Tiere, obwohl sie nicht direkt überfahren werden. Professor Dietrich Hummel, Fachmann für Aerodynamik, hat herausgefunden, dass es der geschwindigkeitsabhängige Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn ist, der die Amphibien tötet. An die Autofahrer appelliert Hummel daher, Tempo 30 möglichst nicht zu überschreiten, um den Druck gering zu halten und die Überlebenschance der wandernden Tiere zu erhöhen.

 

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. Jahr für Jahr sind der NABU-Kreisverband Gifhorn und dessen Ortsgruppen aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Diese ehrenamtliche Arbeit ist auf zahlreiche Helferinnen und Helfer angewiesen. Der Naturschutzbund NABU bietet deshalb unter www.nabu.de/kroetenwanderung Sonderseiten zum bundesweiten Wandergeschehen an. Dort gibt es neben aktuellen Meldungen über besondere Ereignisse und seltene Arten auch eine bundesweite Datenbank, die über den Standort von Krötenzäunen und Aktionen informiert und wo Helfer gebraucht werden.

wandernde Erdkröten im NSG Viehmoor (F. Preusse, 2013)
wandernde Erdkröten im NSG Viehmoor (F. Preusse, 2013)