Willkommen beim NABU-Kreisverband Gifhorn

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Crowdfunding gestartet

Unterstützen Sie uns beim Kauf eines Balkenmähers

Um es kurz zu machen: Wir brauchen Sie.
Wenn Ihnen das schon reicht, dann besuchen Sie doch die Internetseite 99funken und schauen Sie sich das Projekt an.

Wenn Sie noch mehr Informationen haben wollen, hier ein paar Fakten:
Der NABU KV Gifhorn pflegt in seinem Einzugsgebiet fünf große Streuobstwiesen, deren Gesamtfläche bei etwa 80.000 Quadratmetern liegt – das sind 8 Hektar Land oder elf Fußballfelder.
Diese Biotope bieten reichlich Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Sie zu erhalten, erfordert jedoch eine Menge Arbeit: Die Bäume müssen regelmäßig von Hand beschnitten und die Wiesen gepflegt werden.
Für die Mäharbeiten brauchen wir jetzt dringend einen neuen Balkenmäher. Unser bisher verwendetes Gerät ist mehr als 30 Jahre alt, entsprechend abgenutzt und leider immer anfälliger für Defekte. Ein neuer Mäher würde uns über viele Jahre wertvolle Dienste leisten und die Schneidearbeiten wesentlich erleichtern. Schon ein kleiner Beitrag hilft uns, die Schönheit unserer Landschaft auch für die Zukunft zu erhalten.



Pressemitteilung

NABU Kreisverband Gifhorn e.V., NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. und die Aktion Fischotterschutz e.V. kritisieren die geplante Ausweitung zur Bekämpfung von Nutria und Co.

Foto: Christoph Bosch
Foto: Christoph Bosch

15.11.2018

 

Mit Marderhund, Waschbär und Nutria breiten sich bereits seit vielen Jahrzehnten zusätzliche Tierarten im Lande aus. Entgegen der ständig wiederholten Aussage Waschbär und Marderhund seien Artenkiller der heimischen Fauna üben sie als typische Nahrungsopportunisten und Sammler aber keinen erheblichen Raubdruck auf mögliche Beutetierpopulationen aus. Dies belegen aktuelle Studien. Für Restvorkommen seltener Arten können sie lokal ein zusätzliches Problem darstellen, wo dies aber im Landkreis Gifhorn der Fall sein soll bleibt offen. „Eine flächige Bekämpfung ist daher weder notwendig noch zielführend“, so Dipl.-Biol. Florian Preusse vom NABU Kreisverband Gifhorn. Es verwundert schon sehr, dass in dem Antrag von CDU, SPD und die Gruppe ULG/FDP mit Gelbbauchunke und europäischer Sumpfschildkröte zwei Arten aufgeführt werden, die im Landkreis Gifhorn überhaupt nicht vorkommen.

 

Wer also Waschbär und Co. als maßgeblich ursächlich für Artenrückgänge bei Vögeln und Amphibien hinstellt, der verkennt die tatsächlichen Ursachen. Hierzu zählen vielmehr schwindende Lebensräume, eine aufgeräumte Kulturlandschaft und eine zunehmend intensive Landwirtschaft. „Es ist daher zu befürchten, dass mit dem verstärkten Einsatz von Fallen, deren Legitimation hier der eigentliche Grund für den Antrag ist, viel Tierleid entsteht, aber kein Artenschutzproblem gelöst wird", so Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e.V..

 

Mit dem Wegfall des Muttertierschutzes fallen nun auch beim Nutria sämtliche Hemmungen. Zwar können die Tiere durchaus Ufer unterhöhlen, es gibt aber eine Vielzahl von Bereichen, wo die Tiere völlig problemlos leben können. Zudem liegen bisher keinerlei Ergebnisse des bisherigen Nutriakonzeptes des Landkreises vor, kritisiert das NABU-Artenschutzzentrum. Entgegen diesem Konzept schließt der nun vorliegenden Antrag sogenannte Betonrohrfallen nicht mehr aus. Dr. Joachim Rutschke von der Aktion Fischotterschutz e.V. merkt daher an, dass diese Art von Fallen für Fischotter besonders kritisch sind, da sich die Tiere in kürzester Zeit die Pfoten wund kratzen und letztlich nur noch erlöst werden können.

 

Bevor der Landkreis also weitere 22000 € Steuermittel für mehr als fragwürde Zwecke einsetzt, sollte das bestehende Konzept evaluiert und der Kreis beteiligter Verbände ausgeweitet werden.

 

 

Dipl.-Biol. Florian Preusse                                                     Bärbel Rogoschick

NABU Kreisverband Gifhorn e.V.                                     NABU Artenschutzzentrum Leiferde

 

Gabriele Asseburg-Schwalki                                                 Dr. Joachim Rutschke

Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e.V.       Aktion Fischotterschutz e.V.


Aller Zeitung 07.11.2018
Aller Zeitung 07.11.2018

Der Wolf in der Samtgemeinde Meinersen?

Vortragsveranstaltung am 22.11.2018 in Flettmar

Flettmar 22.11.2018

 

In vielen Presseberichten wird über den Wolf, die Gefahren und welche von ihm ausgehen berichtet. 

Sind wir in der Samtgemeinde Meinersen ein sogenanntes Wolfserwartungsgebiet? 

Gibt es eine Chance für ihn bei uns und wie groß ist die Akzeptanz der Bevölkerung mit dem Wissen über dem Wolf?  Wie verhält man sich bei einer Begegnung?  Sind Wanderer und Hundebesitzer besonders gefährdet?  Wie sieht es mit älteren Personen oder auch Kindern aus?

 

An diesem Abend wird der Wolfsbotschafter des NABU Kreisverbandes Gifhorn Florian Preusse und einer der für den Landkreis Gifhorn zuständigen Wolfsberater des Landes Niedersachsen über den Wolf informieren.

 

Wir möchten dieses Thema zum Anlass nehmen und eine Infoveranstaltung am 22.11.18 in der Mehrzweckhalle in Flettmar um 19:00Uhr durchführen.

 

Um die Planung zum Thema Wolf weiterzuführen, sowie die Durchführung dieser Veranstaltung zu organisieren, bitten  wir Interessierte sich im Vorfeld bei Rüdiger Baars, TEL. 05375-2435 oder per E-Mail rue.baars@t-online.de, anzumelden.


Helferinnen und Helfer gesucht

01.12.2018 Viehmoor - 4. Pflegeeinsatz 18/19

Leiferde 01.12.2018

 

Das Naturschutzgebiet Viehmoor ist nicht nur unser kleines Naherholungsgebiet vor der Haustür, sondern auch ein wichtiger Rückzugsraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Zum Erhalt dieses Gebietes sind regelmäßige Pflegemaßnahmen, wie z.B. das Entfernen von Gehölzaufwuchs, notwendig. Der NABU-Kreisverband Gifhorn lädt daher zum ersten gemeinsamen Pflegeeinsatz in dieser Saison ein. Im Anschluss erwartet die Helferinnen und Helfer noch eine kleine Überraschung.

 

Wann: Samstag 01.12.2018

Treffpunkt: Strohballenhaus (Hauptstraße 24, 38542 Leiferde)

Uhrzeit: 08:45 am Treffpunkt

 Mitbringen: wetterfeste Kleidung, Handschuhe und Gum- mistiefel, besser Watstiefel, das Arbeitsgerät wird gestellt.

 

Rückfragen und Anmeldungen interessierter Naturschützer bitte bis zum 30.11.2018 unter florianpreusse@gmx.de, oder telefonisch unter 0173/931 391 2.



Aktiv für den Naturschutz im Landkreis Gifhorn

Der NABU Kreisverband Gifhorn ist auf der Suche nach Menschen, die sich aktiv für den Naturschutz im Landkreis einsetzen möchten. Über Ihr ehrenamtliches Engagement würden wir uns sehr freuen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.  Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu möglichen Tätigkeitsbereichen. Sie können sich aber auch mit Ihren eigenen Ideen einbringen.

 

 

  • Biotoppflege z.B. Streuobstwiesen
  • Arbeitseinsätze
  • Amphibienschutz
  • Wespen- und Hornissenschutz
  • Vogelschutz
  • Mitarbeit im Vorstand
  • Aktion "Willkommen Wolf"
  • Durchführung von Vortragsabenden / Infoveranstaltungen
  • Aufbau und Betreuung einer Jugendgruppe
  • Präsenz in sozialen Netzwerken
  • Durchführung von Exkursionen
  • Verfassen von Stellungsnahmen im Rahmen der KONU