Willkommen beim NABU-Kreisverband Gifhorn

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Abstimmen, Abstimmen, Abstimmen

Wahl des Torfmoosprojektes zumProjekt des Monats

Liebe Mitstreiter im Moorschutz,

 

unser Projekt „Torfmoos Pilotstudie“ wurde im Oktober 2018 als ein UN-Dekade Projekt ausge-zeichnet. Nun steht es zur Wahl zum UN-Dekade Projekt des Monats Januar 2019.

 

Das Projekt mit den meisten Stimmen wird Projekt des Monats. Unter

 

https://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/projekt-des-monats-waehlen/

 gelangt Ihr direkt zur Abstimmung.

 

Wir sehen hier die Möglichkeit mehr Aufmerksamkeit für den Moorschutz in der Öffentlichkeit zu erhalten und langfristig die Wahrnehmung zum Thema Moor, Naturschutz und Klima in der Bevölkerung zu wandeln. Wir freuen uns daher über jede Stimme für unser Projekt.

 

Wenn unser Vorhaben zum Projekt des Monats gewählt wird, haben wir im Juni 2019 die Chance, Jahresprojekt der UN-Dekade zu werden! Projekt des Jahres 2018 wurde das Vorhaben „Pferde fördern Vielfalt“. Es wurde im Oktober 2018 auf dem 9. Nationalen Forum zur biologischen Vielfalt in Berlin ausgezeichnet.

 

Weitere Informationen zum Torfmoosprojekt finden Sie hier.


Crowdfunding gestartet

Unterstützen Sie uns beim Kauf eines Balkenmähers

Um es kurz zu machen: Wir brauchen Sie.
Wenn Ihnen das schon reicht, dann besuchen Sie doch die Internetseite 99funken und schauen Sie sich das Projekt an.

Wenn Sie noch mehr Informationen haben wollen, hier ein paar Fakten:
Der NABU KV Gifhorn pflegt in seinem Einzugsgebiet fünf große Streuobstwiesen, deren Gesamtfläche bei etwa 80.000 Quadratmetern liegt – das sind 8 Hektar Land oder elf Fußballfelder.
Diese Biotope bieten reichlich Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Sie zu erhalten, erfordert jedoch eine Menge Arbeit: Die Bäume müssen regelmäßig von Hand beschnitten und die Wiesen gepflegt werden.
Für die Mäharbeiten brauchen wir jetzt dringend einen neuen Balkenmäher. Unser bisher verwendetes Gerät ist mehr als 30 Jahre alt, entsprechend abgenutzt und leider immer anfälliger für Defekte. Ein neuer Mäher würde uns über viele Jahre wertvolle Dienste leisten und die Schneidearbeiten wesentlich erleichtern. Schon ein kleiner Beitrag hilft uns, die Schönheit unserer Landschaft auch für die Zukunft zu erhalten.



Fakenews: Wolfsrudel Ettenbüttel

Vermeintliches Wolfsrudel im Ettenbüttler Wald

Dezember 2018

 

Aktuell geistert ein Video durch die sozialen Netzwerke und Whatsapp, dass ein vermeintliches Wolfsrudel bei Ettenbüttel zeigen soll.

 

Die Aufnahmen stammen nicht aus der Region und sind schon seit längerer Zeit mit diversen Ortsangaben im Umlauf. Es handelt sich also um einen klassischen Fall von Fakenews, die aber immer wieder für Verunsicherungen sorgen.

 

So lange bei derartigen Aufnahmen keine Nennung des Filmautors zu finden ist und somit auch keine eindeutige Zuordung ermöglicht wird, sollte man stets kritisch sein. Eine Meldung an den NABU Kreisverband Gifhorn, oder einen der für den Landkreis zuständigen Wolfsberater wäre hingegen der richtige Weg.



Pressemitteilung

NABU Kreisverband Gifhorn e.V., NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. und die Aktion Fischotterschutz e.V. kritisieren die geplante Ausweitung zur Bekämpfung von Nutria und Co.

Foto: Christoph Bosch
Foto: Christoph Bosch

15.11.2018

 

Mit Marderhund, Waschbär und Nutria breiten sich bereits seit vielen Jahrzehnten zusätzliche Tierarten im Lande aus. Entgegen der ständig wiederholten Aussage Waschbär und Marderhund seien Artenkiller der heimischen Fauna üben sie als typische Nahrungsopportunisten und Sammler aber keinen erheblichen Raubdruck auf mögliche Beutetierpopulationen aus. Dies belegen aktuelle Studien. Für Restvorkommen seltener Arten können sie lokal ein zusätzliches Problem darstellen, wo dies aber im Landkreis Gifhorn der Fall sein soll bleibt offen. „Eine flächige Bekämpfung ist daher weder notwendig noch zielführend“, so Dipl.-Biol. Florian Preusse vom NABU Kreisverband Gifhorn. Es verwundert schon sehr, dass in dem Antrag von CDU, SPD und die Gruppe ULG/FDP mit Gelbbauchunke und europäischer Sumpfschildkröte zwei Arten aufgeführt werden, die im Landkreis Gifhorn überhaupt nicht vorkommen.

 

Wer also Waschbär und Co. als maßgeblich ursächlich für Artenrückgänge bei Vögeln und Amphibien hinstellt, der verkennt die tatsächlichen Ursachen. Hierzu zählen vielmehr schwindende Lebensräume, eine aufgeräumte Kulturlandschaft und eine zunehmend intensive Landwirtschaft. „Es ist daher zu befürchten, dass mit dem verstärkten Einsatz von Fallen, deren Legitimation hier der eigentliche Grund für den Antrag ist, viel Tierleid entsteht, aber kein Artenschutzproblem gelöst wird", so Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e.V..

 

Mit dem Wegfall des Muttertierschutzes fallen nun auch beim Nutria sämtliche Hemmungen. Zwar können die Tiere durchaus Ufer unterhöhlen, es gibt aber eine Vielzahl von Bereichen, wo die Tiere völlig problemlos leben können. Zudem liegen bisher keinerlei Ergebnisse des bisherigen Nutriakonzeptes des Landkreises vor, kritisiert das NABU-Artenschutzzentrum. Entgegen diesem Konzept schließt der nun vorliegenden Antrag sogenannte Betonrohrfallen nicht mehr aus. Dr. Joachim Rutschke von der Aktion Fischotterschutz e.V. merkt daher an, dass diese Art von Fallen für Fischotter besonders kritisch sind, da sich die Tiere in kürzester Zeit die Pfoten wund kratzen und letztlich nur noch erlöst werden können.

 

Bevor der Landkreis also weitere 22000 € Steuermittel für mehr als fragwürde Zwecke einsetzt, sollte das bestehende Konzept evaluiert und der Kreis beteiligter Verbände ausgeweitet werden.

 

 

Dipl.-Biol. Florian Preusse                                                     Bärbel Rogoschick

NABU Kreisverband Gifhorn e.V.                                     NABU Artenschutzzentrum Leiferde

 

Gabriele Asseburg-Schwalki                                                 Dr. Joachim Rutschke

Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e.V.       Aktion Fischotterschutz e.V.


Helferinnen und Helfer gesucht

01.12.2018 Viehmoor - 4. Pflegeeinsatz 18/19

Leiferde 01.12.2018

 

Das Naturschutzgebiet Viehmoor ist nicht nur unser kleines Naherholungsgebiet vor der Haustür, sondern auch ein wichtiger Rückzugsraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Zum Erhalt dieses Gebietes sind regelmäßige Pflegemaßnahmen, wie z.B. das Entfernen von Gehölzaufwuchs, notwendig. Der NABU-Kreisverband Gifhorn lädt daher zum ersten gemeinsamen Pflegeeinsatz in dieser Saison ein. Im Anschluss erwartet die Helferinnen und Helfer noch eine kleine Überraschung.

 

Wann: Samstag 01.12.2018

Treffpunkt: Strohballenhaus (Hauptstraße 24, 38542 Leiferde)

Uhrzeit: 08:45 am Treffpunkt

 Mitbringen: wetterfeste Kleidung, Handschuhe und Gum- mistiefel, besser Watstiefel, das Arbeitsgerät wird gestellt.

 

Rückfragen und Anmeldungen interessierter Naturschützer bitte bis zum 30.11.2018 unter florianpreusse@gmx.de, oder telefonisch unter 0173/931 391 2.


Aktiv für den Naturschutz im Landkreis Gifhorn

Der NABU Kreisverband Gifhorn ist auf der Suche nach Menschen, die sich aktiv für den Naturschutz im Landkreis einsetzen möchten. Über Ihr ehrenamtliches Engagement würden wir uns sehr freuen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.  Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu möglichen Tätigkeitsbereichen. Sie können sich aber auch mit Ihren eigenen Ideen einbringen.

 

 

  • Biotoppflege z.B. Streuobstwiesen
  • Arbeitseinsätze
  • Amphibienschutz
  • Wespen- und Hornissenschutz
  • Vogelschutz
  • Mitarbeit im Vorstand
  • Aktion "Willkommen Wolf"
  • Durchführung von Vortragsabenden / Infoveranstaltungen
  • Aufbau und Betreuung einer Jugendgruppe
  • Präsenz in sozialen Netzwerken
  • Durchführung von Exkursionen
  • Verfassen von Stellungsnahmen im Rahmen der KONU