Willkommen beim NABU-Kreisverband Gifhorn

Auf diesen Seiten finden Sie vieles über Natur- und Umweltschutz im Landkreis Gifhorn

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Helfer fällen Birken für die Renaturierung des Großen Moores

Aller Zeitung 07.09.2017
Aller Zeitung 07.09.2017

Naturtipp / Garten - Stachelritter willkommen

Den Garten igelfit machen

 

Salzgitter – Zu den wohl beliebtesten Säugetierarten in Deutschland zählt zweifelsohne der Igel. Im August kommen die meisten Jungigel – zuerst noch blind – zur Welt. Der Igel verzaubert Groß und Klein durch sein putziges Auftreten und seine Wahrhaftigkeit, wenn er sich bei Gefahr in eine stachlige Kugel verwandelt. Leider hilft ihm das nicht viel, wenn er unter die Räder von Autos zu geraten droht. Zahllose Igel lassen so auf Straßen jedes Jahr ihr Leben. Die emotionale Nähe des Menschen zum Igel schlägt sich nicht zuletzt in den vielen Anrufen beim NABU nieder, die dort mitunter schon Monate vor dem Winter eintreffen, weil sich besorgte Tierfreunde tatsächlich oder vermeintlich untergewichtiger Igel annehmen wollen“, berichtet Marlies Gräwe, Leiterin der NABU-Regionalgeschäftsstelle Südost-Niedersachsen, aus dem NABU-Alltag.

 

Dass man dem Igel im eigenen Garten oder Kleingarten ganz speziell helfen kann, ist vielen Menschen noch unbekannt. Grund genug für den Naturschutzbund NABU, nun Tipps zu geben – rechtzeitig vor Beginn des Winters, wie Marlies Gräwe von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Südost-Niedersachsen, erläutert: „Wichtig ist es, dem Igel einen idealen Garten zu bieten, von dem dann auch andere Tierarten profitieren werden. Voraussetzung ist, dass der Garten vielfältig ist, sich nicht nur aus ökologisch unbedeutenden Exoten zusammensetzt und neben heimischen Sträuchern auch ein paar ‚wilde’ Ecken hat, damit Igel Nahrung finden können – Schnecken, Larven und anderes.“

 

Zudem könne man dem Igel durch den Bau einer so genannten „Igelburg“ helfen, die mit einigen Handgriffen schnell hergerichtet sei: Aus Holz gebaut, mit einem Dach versehen – Dachpappe eignet sich gut – , sollte sie katzensicher an einem geschützten Ort aufgestellt und mit Reisig und Laub überdeckt werden. „Jetzt kann Mama Igel einziehen“, schmunzelt Marlies Gräwe. Die Naturschützerin weiter: „Hier können die Jungigel ungestört zur Welt kommen, in dieser ‚Eigentumswohnung’ bietet sich eine ideale Kinderstube, vor allem in der ersten Aufwuchsphase, wenn die winzigen Igelchen von ihrer Mutter gesäugt werden. Aber schon im bevorstehenden Herbst fällt der Igelburg noch eine ganz andere segensreiche Bedeutung zu: Vor den ersten kalten Nächten ziehen sich die Igel darin zurück, um in den Winterschlaf zu fallen. Dafür kann man das Innere dann mit etwas trockenem Heu befüllen. Wichtig ist es zudem, die Igelburg in keiner feuchten Senke aufzustellen, damit nicht übermäßig Feuchtigkeit oder gar Regenwasser in das Innere gelangen kann“, betont der NABU.

 

Eine Broschüre, Informationen zur geeigneten Platzwahl, eine ausführliche Bauanleitungen für Igelburgen und nützliche Tipps zum Anlegen eines igelfreundlichen Gartens finden Sie in der NABU-Igelbroschüre. Sie ist gegen sechs Briefmarken zu 70 Cent erhältlich bei der:

 

NABU-RGS Südost-Niedersachsen

c/o AWiSTA Fredenberg

Stichwort „Igel“

Kurt-Schumacher-Ring 4

38228 Salzgitter

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter Tel.05341-902 77 16

 


Aktuell - Biber wissen sich bei Hochwasser zu helfen

Juli 2017

 

Hochwasser wie jenes in der zweiten Julihälfte 2017 können für die Biber eine ernsthafte Bedrohung werden. Besonders für die Jungtiere, wenn sie noch zu klein sind, um vor dem steigenden Wasser auf sicheres Terrain flüchten zu können. Die sechsköpfige Biberfamilie aus einem der ersten neuen Reviere an der Oker konnte unmittelbar neben ihrem Mittelbau unter einem Brombeergebüsch Unterschlupf finden. Heran transportierte und abgefressene Zweige und Äste am Rand des im hohen Gras niedergetretenen Kessels zeigen, dass die Biber sich hier länger aufgehalten haben.

 

Text: Klaus J. Borchert


Erstes Wolfsrudel im Landkreis Gifhorn

Aller Zeitung 27.07.2017
Aller Zeitung 27.07.2017

Weitere Informationen rund um Wölfe finden Sie hier


Ferienspaß 2017

Auch 2017 bietet der NABU Kreisverband Gifhorn wieder verschiedene spannende Ferienaktionen an.  Alle Veranstaltungen finden im Strohballenhaus des NABU Kreisverband Gifhorn, Hauptstraße 24, in Leiferde statt. Anmeldungen sind ab sofort über das Ferienprogramm der Samtgemeinde Meinersen möglich, auch für Kinder, die nicht in der Samtge-meinde Meinersen wohnen! Die Teilnehmer/innenzahl ist bei allen Aktionen begrenzt! Weitere Informationen zu unseren einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie hier. Bei Fragen erreichen Sie den NABU Kreisverband Gifhorn unter 05373/4361 oder info@nabu-gifhorn.de


Storchen-Radroutennetz Gifhorn-Wolfsburg


Windenergie und Artenschutz

Der NABU Kreisverband Gifhorn steht hinter dem Ausbau erneuerbarer Energien, sofern dies nicht auf Kosten des Artenschutzes geht.
Neben den reinen Schlagopfer an bereits bestehenden Windkraftanlagen (WKA) entwickelt sich die illegale Verfolgung von Arten wie Rotmilan oder Seeadler zu einem echten Problem. Nahezu bundesweit kommt es zu illegalen Aktivitäten, da entspechende Mindestabstände der WKA zu solchen Horststandorten einzuhalten sind. Verdachtsfälle sind umgehend der Polizei und der unteren Naturschutzbehörde anzuzeigen. Weitere Informationen erhalten Sie hier


Aktiv für den Naturschutz im Landkreis Gifhorn

Der NABU Kreisverband Gifhorn ist auf der Suche nach Menschen, die sich aktiv für den Naturschutz im Landkreis einsetzen möchten. Über Ihr ehrenamtliches Engagement würden wir uns sehr freuen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.  Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu möglichen Tätigkeitsbereichen. Sie können sich aber auch mit Ihren eigenen Ideen einbringen.

 

 

  • Biotoppflege z.B. Streuobstwiesen
  • Arbeitseinsätze
  • Amphibienschutz
  • Wespen- und Hornissenschutz
  • Vogelschutz
  • Mitarbeit im Vorstand
  • Aktion "Willkommen Wolf"
  • Durchführung von Vortragsabenden / Infoveranstaltungen
  • Aufbau und Betreuung einer Jugendgruppe
  • Präsenz in sozialen Netzwerken
  • Durchführung von Exkursionen
  • Verfassen von Stellungsnahmen im Rahmen der KONU

Pferd und Wolf

 

 

Im Pferdeland Niedersachsen sind mit der Rückkehr des Wolfes durchaus Sorgen verbunden. Aktuell sind zwei Infobroschüren zu dieser Thematik erschienen. Weitere Informationen hier


FÖJ-Projekt "Lichtteich"

2014: Im Rahmen seines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) baute Sascha Brand auf dem Gelände des NABU-Kreisverbandes Gifhorn einen sogenannten "Lichtteich". Dabei handelt es sich um einen Flachwasserteich, dessen Ausgestaltung in Anlehung an Vorgaben des NABU-Niedersachsens erfolgt.


Natur erleben mit dem NABU

Nehmen Sie teil an einer unserer Exkursionen. Wir freuen uns auf Sie!

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Peter Riemer