Für Mensch und Natur

Willkommen beim NABU Kreisverband Gifhorn e.V.

Der Naturschutzbund Kreisverband Gifhorn e.V. - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Weitere Informationen unter "Wir über uns".

>> Sommerpause Geschäftsstelle <<

 

Vom 15.07.2019 - 28.07.2019 ist unsere Geschäftsstelle urlaubsbedingt nicht erreichbar.


Wandern mit dem Deutschlandfunk

Rückblick Großes Moor bei Gifhorn

Großes Moor Beitrag vom 06.06.2019

 

Eine Blockhütte auf einer Streuobstwiese, ein paar Meter dahinter ein kleiner Bahnsteig: So sieht ein Hauptbahnhof aus, nämlich der von Westerbeck, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Sassenburg nahe dem niedersächsischen Gifhorn. Ab hier führt das Gleis ins niedersächsische „Große Moor“. Angetrieben von einem 20 PS starken Zweizylinder-Diesel zockelt die Moorbahn im gemütlichen Schritttempo durch ein kleines Waldstück in Richtung Moor. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.



Mit Herzblut für Gifhorns Grosses Moor

Fachzeitschrift berichtet über Moorprojekt

Naturschutz und Landschaftsplanung,  Band 51, Heft 5, Mai 2019

Die Zeitschrift "Naturschutz und Landschaftsplanung" des Verlags Eugen Ulmer mit vielen weiteren interessanten Artikeln finden Sie hier.


Eichenprozessionsspinner - Ängste und Aktionismus bestimmen die Diskussion und Handlungen

NABU Kreisverband Gifhorn kritisiert die Bekämpfung aus der Luft

Artenschutz spielt keine Rolle

Landkreis Gifhorn 16.05.2019

 

Nun werden 540 Hektar Eichenbestände im Landkreis Gifhorn aus der Luft besprüht. Eine nachhaltig wirksame Maßnahme gegen den Eichenprozessionsspinner? Nein! Eine kurzfristige Maßnahme zur Beruhigung der teils verunsicherten Bevölkerung? Ja! So könnte man die aktuelle Lage zusammenfassen.

 

Der NABU Kreisverband Gifhorn kritisiert die aktuelle Sprühaktion aus der Luft entschieden. „Man tut etwas, aber eine langfristige Wirkung wird nicht erzielt“, so der Diplom Biologe Florian Preusse vom NABU Kreisverband Gifhorn.

 

In Zeiten eines flächigen Insektensterbens und dem weitgehenden Fehlen von Schmetterlingen in der Agrarlandschaft, wirkt eine derartige Vorgehensweise sehr befremdlich. Natürlich steht der Gesundheitsschutz der Bevölkerung im Vordergrund, ein Totschlagargument, dass der realen Situation jedoch nicht gerecht wird.

 

Die Population dieser eigentlich faszinierenden Schmetterlingsart wird sich zeitnah erholen, die Bekämpfungen erneut stattfinden. Das aber bereits bei dem ersten Einsatz des Biozids hunderte weiterer Spezies auf einem der artenreichsten Lebensräume, der Eiche, geopfert werden, bleibt außen vor. Die langfristigen ökologischen Auswirkungen dieser kurzsichtigen Vorgehensweise werden wir erleben.

 

Man wird sich mit dem Eichenprozessionsspinner schlicht arrangieren müssen. So treten Massenvermehrung nicht in jedem Jahr auf. Mit einer mechanischen Entfernung der Raupen innerorts, der zeitweisen Absperrung betroffener Gebiete außerorts, einer sachlichen Aufklärung der Bevölkerung und dem gezielten, in nur wenigen Ausnahmefällen notwendigen Einsatz eines Biozids, könnte man eine langfristige Lösungsstrategie entwickeln, die auch waldbauliche Maßnahmen beinhalten muss. Eichenforste fördern eine massenhafte Entwicklung, ein Naturwald ist hingegen weitgehend immun. Aktuell werden die Kommunen dabei finanziell und fachlich im Regen stehengelassen. Werden die daraus resultierenden Handlungen zusätzlich von Ängsten und Aktionismus bestimmt, dann bleiben Natur- und Artenschutz auf der Strecke.

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Aufgrund der teils sehr emotional geführten Diskussion zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Landkreis Gifhorn hat der der NABU Kreisverband einige Informationen zusammengestellt, um zu einer Versachlichung der Thematik beizutragen.

 

Weiterführende Informationen finden Sie hier


Aktiv für den Naturschutz im Landkreis Gifhorn

Der NABU Kreisverband Gifhorn ist auf der Suche nach Menschen, die sich aktiv für den Naturschutz im Landkreis einsetzen möchten. Über Ihr ehrenamtliches Engagement würden wir uns sehr freuen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.  Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu möglichen Tätigkeitsbereichen. Sie können sich aber auch mit Ihren eigenen Ideen einbringen.

 

 

 

  • Biotoppflege z.B. Streuobstwiesen
  • Arbeitseinsätze
  • Amphibienschutz
  • Wespen- und Hornissenschutz
  • Vogelschutz
  • Mitarbeit im Vorstand
  • Aktion "Willkommen Wolf"
  • Durchführung von Vortragsabenden / Infoveranstaltungen
  • Aufbau und Betreuung einer Jugendgruppe
  • Präsenz in sozialen Netzwerken
  • Durchführung von Exkursionen
  • Verfassen von Stellungsnahmen im Rahmen der KONU