Aus dem Inhalt

Dritter Viehmooreinsatz 2017/2018

Wolf auf der B4 verunfallt

Entkusseln im Großen Moor

Schüler helfen beim Arbeitseinsatz

Obstbaumschnittkurs

Einsatzfahrzeug: NABU hofft auf Spenden

Amphibienschutz

NAJU-Gruppengründung in der Stadt Gifhorn

Projekt zur Torfmoosvermehrung

Entkussel im Großen Moor

Wespen- und Hornissensaison 2018

Dammbau im Großen Moor

Realschüler sammeln Obst

Oberschüler helfen bei der Apfelernte

IGS-Schüler befreien Moorflächen von Bäumen

Flächen im Viehmoor von Gehölzen befreit

Einsatz für die Natur

Pfadfinder helfen beim Naturschutz im Viehmoor

Protest gegen Nutria-Bekämpfung

Fakenews: Wolfsrudel Ettenbüttel


Fakenews: Wolfsrudel Ettenbüttel

Vermeintliches Wolfsrudel im Ettenbüttler Wald

Dezember 2018

 

Aktuell geistert ein Video durch die sozialen Netzwerke und Whatsapp, dass ein vermeintliches Wolfsrudel bei Ettenbüttel zeigen soll.

 

Die Aufnahmen stammen nicht aus der Region und sind schon seit längerer Zeit mit diversen Ortsangaben im Umlauf. Es handelt sich also um einen klassischen Fall von Fakenews, die aber immer wieder für Verunsicherungen sorgen.

 

So lange bei derartigen Aufnahmen keine Nennung des Filmautors zu finden ist und somit auch keine eindeutige Zuordung ermöglicht wird, sollte man stets kritisch sein. Eine Meldung an den NABU Kreisverband Gifhorn, oder einen der für den Landkreis zuständigen Wolfsberater wäre hingegen der richtige Weg.


Pressemitteilung

NABU Kreisverband Gifhorn e.V., NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. und die Aktion Fischotterschutz e.V. kritisieren die geplante Ausweitung zur Bekämpfung von Nutria und Co.

Foto: Christoph Bosch
Foto: Christoph Bosch

15.11.2018

 

Mit Marderhund, Waschbär und Nutria breiten sich bereits seit vielen Jahrzehnten zusätzliche Tierarten im Lande aus. Entgegen der ständig wiederholten Aussage Waschbär und Marderhund seien Artenkiller der heimischen Fauna üben sie als typische Nahrungsopportunisten und Sammler aber keinen erheblichen Raubdruck auf mögliche Beutetierpopulationen aus. Dies belegen aktuelle Studien. Für Restvorkommen seltener Arten können sie lokal ein zusätzliches Problem darstellen, wo dies aber im Landkreis Gifhorn der Fall sein soll bleibt offen. „Eine flächige Bekämpfung ist daher weder notwendig noch zielführend“, so Dipl.-Biol. Florian Preusse vom NABU Kreisverband Gifhorn. Es verwundert schon sehr, dass in dem Antrag von CDU, SPD und die Gruppe ULG/FDP mit Gelbbauchunke und europäischer Sumpfschildkröte zwei Arten aufgeführt werden, die im Landkreis Gifhorn überhaupt nicht vorkommen.

 

Wer also Waschbär und Co. als maßgeblich ursächlich für Artenrückgänge bei Vögeln und Amphibien hinstellt, der verkennt die tatsächlichen Ursachen. Hierzu zählen vielmehr schwindende Lebensräume, eine aufgeräumte Kulturlandschaft und eine zunehmend intensive Landwirtschaft. „Es ist daher zu befürchten, dass mit dem verstärkten Einsatz von Fallen, deren Legitimation hier der eigentliche Grund für den Antrag ist, viel Tierleid entsteht, aber kein Artenschutzproblem gelöst wird", so Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e.V..

 

Mit dem Wegfall des Muttertierschutzes fallen nun auch beim Nutria sämtliche Hemmungen. Zwar können die Tiere durchaus Ufer unterhöhlen, es gibt aber eine Vielzahl von Bereichen, wo die Tiere völlig problemlos leben können. Zudem liegen bisher keinerlei Ergebnisse des bisherigen Nutriakonzeptes des Landkreises vor, kritisiert das NABU-Artenschutzzentrum. Entgegen diesem Konzept schließt der nun vorliegenden Antrag sogenannte Betonrohrfallen nicht mehr aus. Dr. Joachim Rutschke von der Aktion Fischotterschutz e.V. merkt daher an, dass diese Art von Fallen für Fischotter besonders kritisch sind, da sich die Tiere in kürzester Zeit die Pfoten wund kratzen und letztlich nur noch erlöst werden können.

 

Bevor der Landkreis also weitere 22000 € Steuermittel für mehr als fragwürde Zwecke einsetzt, sollte das bestehende Konzept evaluiert und der Kreis beteiligter Verbände ausgeweitet werden.

 

 

Dipl.-Biol. Florian Preusse                                                     Bärbel Rogoschick

NABU Kreisverband Gifhorn e.V.                                     NABU Artenschutzzentrum Leiferde

 

Gabriele Asseburg-Schwalki                                                 Dr. Joachim Rutschke

Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e.V.       Aktion Fischotterschutz e.V.



Aller Zeitung 07.11.2018
Aller Zeitung 07.11.2018

Mitteilungsblatt  10.11.2018
Mitteilungsblatt 10.11.2018


Aller Zeitzng 01.10.2018
Aller Zeitzng 01.10.2018

Aller Zeitung 22.09.2018
Aller Zeitung 22.09.2018

Aller Zeitung 18.09.2018
Aller Zeitung 18.09.2018

Aller Zeitung 24.08.2018
Aller Zeitung 24.08.2018

Wespen- und Hornissensaison 2018

Hornissenvolk in einem Vogelnistkasten (Saison 2018)
Hornissenvolk in einem Vogelnistkasten (Saison 2018)

Leiferde 01.08.2018

 

Geht man nach den telefonischen Anfragen unserer drei Wespen- und Hornissenberater, so dürfte es sich 2018 um eine gute Wespen- und Hornissensaison handeln. "Hierfür ist vor allem der warme und trockene Mai verantwortlich, wodurch viele Nestgründungen erfolgreich verliefen", so Dipl.-Biol. Florian Preusse, Leiter der AG Wespen- und Hornissenschutz.

Nach telefonischer Beratung und im Einzelfall auch vor-Ort-Beratung können die meisten Nester vor Ort verbleiben, was nicht nur die Kosten einer Entfernung spart. Die schwarz-gelben Flieger mögen zwar für manchen lästig sein, eine wirkliche Gefahr stellen sie aber nur für Wespenstichallergiker dar.

Aufgrund der vielen Anfragen, kann es im Moment 1-3 Tage dauern, bevor wir uns bei Ihnen zurück melden. Unsere Berater sind rein ehrenamtlich tätig. In der Zwischenzeit finden Sie auf den folgenden Seiten weitere Informationen, die Ihnen vielleicht schon weiterhelfen.

 


Aller Zeitung 25.07.2018
Aller Zeitung 25.07.2018

Aller Zeitung 13.07.2018
Aller Zeitung 13.07.2018

Aller Zeitung 09.05.2018
Aller Zeitung 09.05.2018

Amphibienschutz

Autofahrer aufgepasst – Kröten und Frösche sind wieder unterwegs

Wärmere Temperaturen in Deutschland lösen bei Fröschen, Kröten, Molchen und Unken Frühlingsgefühle aus und locken sie aus ihren Winterquartieren. Auch im Landkreis Gifhorn sind Amphibien auf dem Weg zum Laichgewässer.

 

Wie Professor Dietrich Hummel vom Institut für Strömungsmechanik der TU Braunschweig herausfand, ist es der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn, der die Amphibien tötet. Denn bei höherer Geschwindigkeit erzeugen Fahrzeuge einen so hohen Luftdruck, dass die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen und die Tiere qualvoll verenden. Slalomfahren ist deshalb auch keine Lösung. Darüber hinaus werden jährlich zahlreiche Tiere von Autoreifen überrollt.

 

Autofahrerinnen und Autofahrer bittet der NABU daher, auf den Wanderstrecken der Amphibien maximal mit Tempo 30 zu fahren.

 

Nehmen Autofahrer mehr Rücksicht, wird auch der Einsatz der vielen Helfer weniger gefährlich. Im Landkreis Gifhorn werden jedes Jahr Amphibienschutzzäune errichtet, die von wenigen ehrenamtlichen Helfern betreut werden. Sie nehmen Kröten und Frösche aus den Sammeleimern und tragen sie sicher über die Straßen.

 

"Die Ehrenamtlichen sind meistens in der Dunkelheit unterwegs, vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden. Bei ihrer Arbeit müssen sie häufig die betroffenen Straßenabschnitte überqueren", erläutert Sascha Schleich, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik und appelliert weiter an die Autofahrer: "Achten Sie deshalb besonders in der Dunkelheit auf Warnschilder, Tempolimits und Umleitungen."

 

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Tod von Amphibien an Deutschlands Straßen den Kampf angesagt. Jahr für Jahr sind Naturschutzgruppen aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Diese ehrenamtliche Arbeit ist auf zahlreiche Helferinnen und Helfer angewiesen.Diese ehrenamtlichen Helfer sind ab sofort auch im Landkreis Gifhorn gefragt. Der NABU Kreisverband Gifhorn sucht daher Naturschützer, die Krötenschutzzäune in Ummern, Bokensdorf, Calberlah, Abbesbüttel, Neubrück und Warmbüttel aufbauen bzw. betreuen.

 

Wer Interesse hat unsere Arbeit beim Amphibienschutz zu unterstützen, meldet sich am besten per Email unter info@nabu-gifhorn.de oder telefonisch unter der Nummer 05373-4361.

 

Informationen zu Krötenschutzzäunen finden sich auf der Seite

 

http://www.amphibienschutz.de/schutz/amphibien/kroetenzaun.htm


Aller Zeitung 24.02.2018
Aller Zeitung 24.02.2018

Obstbaumschnittkurs 23.-25.02.2018

Von Freitag, 23., bis Sonntag, 25. Februar, bietet der NABU-Kreisverband Gifhorn einen Obstbaum-schnittkursus an. Kursleiterin ist Sabine Fortak. Fortakt ist  Vizevorsitzende des Pommologen-vereins und der Arbeitsgemeinschaft Streuobst. Der Verein hat sich die Erhaltung der genetischen Vielfalt an Obst-gehölzen in Gärten und Landschaft zum Ziel gesetzt. Auch bei Fragen zur Sortenbestimmung von Obstgehölzen und anderen Fachfragen ist Fortak eine kundige Ansprechpartnerin. Am Freitag werden von 18 bis 21 Uhr in drei Stunden theoretische

 

Kenntnisse zum Schnitt von Obstbäumen und zu Altersklassen  vermittelt.

Treffen ist am Strohballenhaus des NABU, Hauptstraße 24, in Leiferde. Am Samstag und Sonntag läuft der Kursus jeweils von 10 bis 16 Uhr mit  praktischen Umsetzungen. Dabei werden Streuobstwiesen des NABU bei Leiferde und Wasbüttel angefahren. Der NABU bietet am Samstag und Sonntag ein kleines Mittagessen an. Die Kursgebühr beträgt 77,50 Euro, Mitglieder erhalten einen Nachlass. Interessenten können sich unter Email info@nabu-gifhorn.de anmelden, ebenso vormittags unter Tel. 05373-4361. Rückfragen bei Doris Plenter, Tel. 05373-4361 oder Email info@nabu-gifhorn.de


Aller Zeitung 21.02.2018
Aller Zeitung 21.02.2018

Aller Zeitung 03.02.2018
Aller Zeitung 03.02.2018

Wolf auf der B4 verunfallt

Das geborgene Tier © F. Preusse
Das geborgene Tier © F. Preusse

In der Nacht vom 02. auf den 03.01.2018 wurde ein Wolf bei einem polizeilich gemeldeten Verkehrsunfall auf der B4 tödlich verletzt. An dem PKW entstand nur Blechschaden. Das Tier wurde geborgen und geht  zur Obduktion nach Berlin zum Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Der Straßenverkehr ist die häufigste Todesursache bei Wölfen in Deutschland.

 

Hier die Pressemeldung des NLWKN

 

Weitere Informationen zu der Thematik finden Sie hier