Aus dem Inhalt

Dritter Viehmooreinsatz 2017/2018

Wolf auf der B4 verunfallt

NSG Viehmoor - Naturschutzhelfer gesucht

Entkusseln im Großen Moor

Schüler helfen beim Arbeitseinsatz

Obstbaumschnittkurs

Einsatzfahrzeug: NABU hofft auf Spenden

Der Wolf im Spannungsfeld

Amphibienschutz

NAJU-Gruppengründung in der Stadt Gifhorn


Aller Zeitung 09.05.2018
Aller Zeitung 09.05.2018

NAJU-Gruppengründung in der Stadt Gifhorn

“Kinder können mit uns die Natur entdecken”, lautet das Motto der neuen NAJU-Gruppe und seiner vier Gruppenleiter/innen. Ein erstes Treffen findet am 7. Mai von 17 – 19 Uhr auf dem Gelände des Kinderschutzbundes in der Flutmulde in Gifhorn statt.

Leiferde, 19.04.2018 – Der NABU Kreisverband Gifhorn e.V. gründet erstmalig in der Region eine Kindergruppe des NAJU.

 

“Hierzu sind alle Kinder im Alter von 7-12 Jahren eingeladen” freut sich Holger Weber, einer der Gruppenleiter. “Gemeinsam mit den Kindern möchten wir die Natur erkunden.” Dabei werden besonders der Lebensraum der Stadt Gifhorn sowie die umliegende Landschaft erforscht. 

 

Bei Begegnungen mit kleinen und sehr kleinen Tieren wird die Gruppe deren Verhalten beobachten und untersuchen. Bäume und Büsche werden wieder entdeckt und zu neuen Freunden. Die Kinder werden verschiedene Pflanzenarten kennenlernen. So wird im direkten Kontakt durch Basteln, Spielen, Toben, Malen und Singen die Beziehung zu der eigenen Umwelt intensiviert. Dabei werden Aufmerksamkeit und Forschergeist geweckt. Kinder können entspannen und vor allem die grenzenlose Weite und Vielfalt der Natur auf sich wirken lassen.

 

Der Vorsitzende des NABU Kreisverbandes Gifhorn e.V. Gerhard Braun ist begeistert, dass vier engagierte Gruppenleiter/Innen gewonnen werden konnten. Diese freuen sich auf interessierte, neugierige Kinder, mit denen sie gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen können.

 

Start ist der 7.Mai, 17:00 Uhr – 19:00 Uhr, Kinderschutzbund Gifhorn, Winkeler Str. 2b. Die Gruppe soll sich einmal im Monat treffen. Zum Start der Gruppe und zum ersten Kennenlernen wird in das Leben der Bäume eingetaucht und ein Violoncello bestaunt. 

 

Bei Fragen bitte e-mail: Naju@nabu-gifhorn.de oder Holger Weber: 05371-18944 kontakten. Getränke und eine kleine Stärkung sollten mitgebracht werden. Nach Möglichkeit sollten sich interessierte Kinder vorab anmelden.


Amphibienschutz

Autofahrer aufgepasst – Kröten und Frösche sind wieder unterwegs

Wärmere Temperaturen in Deutschland lösen bei Fröschen, Kröten, Molchen und Unken Frühlingsgefühle aus und locken sie aus ihren Winterquartieren. Auch im Landkreis Gifhorn sind Amphibien auf dem Weg zum Laichgewässer.

 

Wie Professor Dietrich Hummel vom Institut für Strömungsmechanik der TU Braunschweig herausfand, ist es der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn, der die Amphibien tötet. Denn bei höherer Geschwindigkeit erzeugen Fahrzeuge einen so hohen Luftdruck, dass die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen und die Tiere qualvoll verenden. Slalomfahren ist deshalb auch keine Lösung. Darüber hinaus werden jährlich zahlreiche Tiere von Autoreifen überrollt.

 

Autofahrerinnen und Autofahrer bittet der NABU daher, auf den Wanderstrecken der Amphibien maximal mit Tempo 30 zu fahren.

 

Nehmen Autofahrer mehr Rücksicht, wird auch der Einsatz der vielen Helfer weniger gefährlich. Im Landkreis Gifhorn werden jedes Jahr Amphibienschutzzäune errichtet, die von wenigen ehrenamtlichen Helfern betreut werden. Sie nehmen Kröten und Frösche aus den Sammeleimern und tragen sie sicher über die Straßen.

 

"Die Ehrenamtlichen sind meistens in der Dunkelheit unterwegs, vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden. Bei ihrer Arbeit müssen sie häufig die betroffenen Straßenabschnitte überqueren", erläutert Sascha Schleich, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik und appelliert weiter an die Autofahrer: "Achten Sie deshalb besonders in der Dunkelheit auf Warnschilder, Tempolimits und Umleitungen."

 

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Tod von Amphibien an Deutschlands Straßen den Kampf angesagt. Jahr für Jahr sind Naturschutzgruppen aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Diese ehrenamtliche Arbeit ist auf zahlreiche Helferinnen und Helfer angewiesen.Diese ehrenamtlichen Helfer sind ab sofort auch im Landkreis Gifhorn gefragt. Der NABU Kreisverband Gifhorn sucht daher Naturschützer, die Krötenschutzzäune in Ummern, Bokensdorf, Calberlah, Abbesbüttel, Neubrück und Warmbüttel aufbauen bzw. betreuen.

 

Wer Interesse hat unsere Arbeit beim Amphibienschutz zu unterstützen, meldet sich am besten per Email unter info@nabu-gifhorn.de oder telefonisch unter der Nummer 05373-4361.

 

Informationen zu Krötenschutzzäunen finden sich auf der Seite

 

http://www.amphibienschutz.de/schutz/amphibien/kroetenzaun.htm


Vortrag 20.03.2018 - Der Wolf im Spannungsfeld Mensch, Nutztiere, Jagd

Leiferde

 

Vor mittlerweile 18 Jahren bildete sich das erste Wolfsrudel in Deutschland. Seit 2017 gibt es das erste Rudel im Landkreis Gifhorn.

Die Rückkehr dieser faszinierenden Tierart sorgt jedoch nicht nur für Begeisterung, sie stellt uns auch vor Herausforderungen. Der Diplombiologe und Wolfsbotschafter Florian Preusse beleuchtet in seinem Vortrag die Biologie des Wolfes und geht dabei auf die Konfliktfelder Mensch, Nutztierhaltung und Jagd ein.

Eckdaten:

Datum: 20.03.2018

Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Uhr

Ort: Strohballenhaus;  Hauptstraße 24, 38542 Leiferde

 

Da der Platz begrenzt ist, wird um eine Voranmeldung an info@nabu-gifhorn.de gebeten


Aller Zeitung 24.02.2018
Aller Zeitung 24.02.2018

Obstbaumschnittkurs 23.-25.02.2018

Von Freitag, 23., bis Sonntag, 25. Februar, bietet der NABU-Kreisverband Gifhorn einen Obstbaum-schnittkursus an. Kursleiterin ist Sabine Fortak. Fortakt ist  Vizevorsitzende des Pommologen-vereins und der Arbeitsgemeinschaft Streuobst. Der Verein hat sich die Erhaltung der genetischen Vielfalt an Obst-gehölzen in Gärten und Landschaft zum Ziel gesetzt. Auch bei Fragen zur Sortenbestimmung von Obstgehölzen und anderen Fachfragen ist Fortak eine kundige Ansprechpartnerin. Am Freitag werden von 18 bis 21 Uhr in drei Stunden theoretische

 

Kenntnisse zum Schnitt von Obstbäumen und zu Altersklassen  vermittelt.

Treffen ist am Strohballenhaus des NABU, Hauptstraße 24, in Leiferde. Am Samstag und Sonntag läuft der Kursus jeweils von 10 bis 16 Uhr mit  praktischen Umsetzungen. Dabei werden Streuobstwiesen des NABU bei Leiferde und Wasbüttel angefahren. Der NABU bietet am Samstag und Sonntag ein kleines Mittagessen an. Die Kursgebühr beträgt 77,50 Euro, Mitglieder erhalten einen Nachlass. Interessenten können sich unter Email info@nabu-gifhorn.de anmelden, ebenso vormittags unter Tel. 05373-4361. Rückfragen bei Doris Plenter, Tel. 05373-4361 oder Email info@nabu-gifhorn.de


Aller Zeitung 21.02.2018
Aller Zeitung 21.02.2018

Aller Zeitung 03.02.2018
Aller Zeitung 03.02.2018

NSG Viehmoor - Naturschutzhelfer gesucht

Leiferde 13.01.2018

Das Naturschutzgebiet Viehmoor ist nicht nur unser kleines Naherholungsgebiet vor der Haustür, sondern auch ein wichtiger Rückzugsraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Zum Erhalt dieses Gebietes sind regelmäßige Pflegemaßnahmen, wie z.B. das Entfernen von Gehölzaufwuchs, notwendig. Der NABU-Kreisverband Gifhorn lädt daher zu zwei gemeinsamen Arbeitseinsätzen am 13.01. und 17.02.2018 unter dem Motto „Frieren mit Tieren“ ein.

 

Treffpunkt: Strohballenhaus (Hauptstraße 24, 38542 Leiferde)

Uhrzeit: 08:45 am Treffpunkt

Mitbringen: wetterfeste Kleidung, Handschuhe und Gummistiefel, das Arbeitsgerät wird gestellt.

 

Rückfragen und Anmeldungen interessierter Naturschützer bitte bis jeweils zwei Tage vorab unter florianpreusse@gmx.de.


Wolf auf der B4 verunfallt

Das geborgene Tier © F. Preusse
Das geborgene Tier © F. Preusse

In der Nacht vom 02. auf den 03.01.2018 wurde ein Wolf bei einem polizeilich gemeldeten Verkehrsunfall auf der B4 tödlich verletzt. An dem PKW entstand nur Blechschaden. Das Tier wurde geborgen und geht  zur Obduktion nach Berlin zum Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Der Straßenverkehr ist die häufigste Todesursache bei Wölfen in Deutschland.

 

Hier die Pressemeldung des NLWKN

 

Weitere Informationen zu der Thematik finden Sie hier


Dritter Viehmooreinsatz 2017/18