Aus dem Inhalt

 

Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen

Seidenschwanzbeobachtungen

Fernsehbeitrag-Das Moor erklärt für Kinder

Arbeitseinsatz NSG Viehmoor

Aktion "sauberer Landkreis" im großen Moor

Amphibienwanderung 2017

NABU startet Herdenschutzprojekt in Niedersachsen

Neues Heim für Schwalben

Naturschutz braucht Kröten

Mitgliederversammlung 2017

NABU macht mit beim Zukunftstag

Erstes Wolfsrudel im Landkreis Gifhorn

Aktuell - Biber wissen sich bei Hochwasser zu helfen

Naturtipp / Garten - Stachelritter willkommen

Helfer fällen Birken für die Renaturierung des Großen Moores

European Birdwatch NSG Viehmoor

Vogel des Jahres 2018 - der Star

Naturschutzarbeit im Viehmoor – Mehr Helfer als erwartet

Sägen für den Naturschutz

Naturschutzeinsatz NSG Viehmoor 11.11.2017

Der Biber - Europas größter Nager ist zurück an der Oker - Vortrag am 21.11.2017


Vortrag am 21.11.2017: Der Biber - Europas größter Nager ist zurück an der Oker

Fraßspuren; © K. Borchert
Fraßspuren; © K. Borchert

Hillerse, 21.11.2017

 

Still, heimlich und leise ist der Biber in die Oker zurückgekehrt.  Der erste Biber wurde im März 2012 nördlich von Meinersen gesichtet.

Knapp fünf Jahre später, im Winter 2016 / 2017, hat er in der Oker seinen Lebensraum bis an den Mittellandkanal ausgedehnt.

Diese Rückkehr hat Klaus J. Borchert seit Januar 2015 mit der Foto-Kamera dokumentiert. Mit zahlreichen Bildern stellt er seinen Lebensraum, die Spuren der Biber und die Auswirkungen des Bibers auf seine Umwelt dar.

 

Veranstaltungsort ist am Dienstag, den 21.11.2017 das "Gasthaus an der Oker" in Hillerse, Am Brink 2.  Beginn ist 19:00 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.


Naturschutzeinsatz NSG Viehmoor 11.11.2017

Leiferde

 

Das Naturschutzgebiet Viehmoor ist nicht nur unser kleines Naherholungsgebiet vor der Haustür, sondern auch ein wichtiger Rückzugsraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Zum Erhalt dieses Gebietes sind regelmäßige Pflegemaßnahmen, wie z.B. das Entfernen von Gehölzaufwuchs, notwendig. Der NABU-Kreisverband Gifhorn lädt daher zum ersten gemeinsamen Arbeitseinsatz in dieser Saison unter dem Motto „Frieren mit Tieren“ ein.

 

Wann: Samstag 11.11.2017 (weiterer Termin: 09.12.2017)

Treffpunkt: Strohballenhaus (Hauptstraße 24, 38542 Leiferde)

Uhrzeit: 08:45 am Treffpunkt

Mitbringen: wetterfeste Kleidung, Handschuhe und Gummistiefel, besser Watstiefel, das Arbeitsgerät wird gestellt.

 

Rückfragen und Anmeldungen interessierter Naturschützer bitte bis zum 10.11.2017 unter florianpreusse@gmx.de,

oder telefonisch unter 0173/931 391 2.


Sägen für den Naturschutz

Ehrenamtliche erwerben Motorsägenschein

Leiferde 21.10.2017

 

Am 20. und 21.10. trafen sich zwölf Naturschützer im Strohballenhaus des NABU-Kreisverbandes Gifhorn, um den Motorsägenlehrgang A zu absolvieren. „Wir qualifizieren die Teilnehmer zum Sägen mit der Motorsäge am liegenden Holz und zum Fällen von Schwachholz bis 20 cm“, so Olaf Berking aus Edemissen, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Leiter des zweitägigen Kurses. Was aber hat das mit Naturschutz zu tun? „Mit dem Aufhängen von Nistkästen ist es nicht getan. Wir müssen im großen Moor bei Gifhorn zum Beispiel viele Bäume fällen, bevor weitere Renaturierungmaßnahmen stattfinden können.“, so Doris Plenter, Mitarbeiterin des NABU-Kreisverbandes Gifhorn. Und so war es nur konsequent, dass der praktische Teil des Lehrgangs im Naturschutzgebiet Viehmoor bei Leiferde stattfand. Hier hat der Sturm Xavier nämlich einige Birken umgeworfen, die von den Kursteilnehmern aufgearbeitet wurden. Für 2018 ist eine Wiederholung und ein Aufbaukurs geplant.


Aller Zeitung 19.10.2017
Aller Zeitung 19.10.2017

Naturschutzarbeit im Viehmoor – Mehr Helfer als erwartet

Leiferde 14.10.2017

 

Bereits ab 08:00 Uhr bereiteten Dipl.-Biol. Florian Preusse vom NABU-Kreisverband Gifhorn und Reinhardt Lachmann, langjähriger Helfer des mittlerweile verstorbenen Fischers Ebert aus Leiferde, den Arbeitseinsatz vor. „Wir müssen vorab das Werkzeug abzählen und zusammenstellen, damit wir später nichts vergessen“, so Preusse. Statt der erwarteten neun Helfer fanden sich am Ende gar 16 Unterstützer ein. Mit Astschere und Handsägen „bewaffnet“ ging es dann dem Erlen- und Weidenaufwuchs entlang des Teichufers zu Leibe. „Hier ist zum Teil schon Jahre lang nicht mehr geschnitten worden, was dazu führt, dass die Gehölze in die Röhrichtzone einwachsen“, so Lachmann. Bei dem dreistündigen Arbeitseinsatz gelang es den ehrenamtlichen Naturschützern zwei Dämme vollständig freizustellen. Die nächsten Einsätze finden am 11.11. und 09.12.2017 statt. Anmeldungen sind unter florianpreusse@gmx.de möglich.


Vogel des Jahres 2018 - der Star

© NABU - Georg Dorff
© NABU - Georg Dorff

Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. In der aktuellen deutschlandweiten Roten Liste der Brutvögel wurde der Star von „ungefährdet“ auf „gefährdet“ hochgestuft und übersprang damit prompt die sogenannte Vorwarnliste. Eine Million Starenpaare haben wir alleine in Deutschland in nur zwei Jahrzehnten verloren. Weitere Informationen gibt es hier.


European Birdwatch NSG Viehmoor

Allerzeitung 04.10.2017
Allerzeitung 04.10.2017

Helfer fällen Birken für die Renaturierung des Großen Moores

Aller Zeitung 07.09.2017
Aller Zeitung 07.09.2017

Naturtipp / Garten - Stachelritter willkommen

Den Garten igelfit machen

 

Salzgitter – Zu den wohl beliebtesten Säugetierarten in Deutschland zählt zweifelsohne der Igel. Im August kommen die meisten Jungigel – zuerst noch blind – zur Welt. Der Igel verzaubert Groß und Klein durch sein putziges Auftreten und seine Wahrhaftigkeit, wenn er sich bei Gefahr in eine stachlige Kugel verwandelt. Leider hilft ihm das nicht viel, wenn er unter die Räder von Autos zu geraten droht. Zahllose Igel lassen so auf Straßen jedes Jahr ihr Leben. Die emotionale Nähe des Menschen zum Igel schlägt sich nicht zuletzt in den vielen Anrufen beim NABU nieder, die dort mitunter schon Monate vor dem Winter eintreffen, weil sich besorgte Tierfreunde tatsächlich oder vermeintlich untergewichtiger Igel annehmen wollen“, berichtet Marlies Gräwe, Leiterin der NABU-Regionalgeschäftsstelle Südost-Niedersachsen, aus dem NABU-Alltag.

 

Dass man dem Igel im eigenen Garten oder Kleingarten ganz speziell helfen kann, ist vielen Menschen noch unbekannt. Grund genug für den Naturschutzbund NABU, nun Tipps zu geben – rechtzeitig vor Beginn des Winters, wie Marlies Gräwe von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Südost-Niedersachsen, erläutert: „Wichtig ist es, dem Igel einen idealen Garten zu bieten, von dem dann auch andere Tierarten profitieren werden. Voraussetzung ist, dass der Garten vielfältig ist, sich nicht nur aus ökologisch unbedeutenden Exoten zusammensetzt und neben heimischen Sträuchern auch ein paar ‚wilde’ Ecken hat, damit Igel Nahrung finden können – Schnecken, Larven und anderes.“

 

Zudem könne man dem Igel durch den Bau einer so genannten „Igelburg“ helfen, die mit einigen Handgriffen schnell hergerichtet sei: Aus Holz gebaut, mit einem Dach versehen – Dachpappe eignet sich gut – , sollte sie katzensicher an einem geschützten Ort aufgestellt und mit Reisig und Laub überdeckt werden. „Jetzt kann Mama Igel einziehen“, schmunzelt Marlies Gräwe. Die Naturschützerin weiter: „Hier können die Jungigel ungestört zur Welt kommen, in dieser ‚Eigentumswohnung’ bietet sich eine ideale Kinderstube, vor allem in der ersten Aufwuchsphase, wenn die winzigen Igelchen von ihrer Mutter gesäugt werden. Aber schon im bevorstehenden Herbst fällt der Igelburg noch eine ganz andere segensreiche Bedeutung zu: Vor den ersten kalten Nächten ziehen sich die Igel darin zurück, um in den Winterschlaf zu fallen. Dafür kann man das Innere dann mit etwas trockenem Heu befüllen. Wichtig ist es zudem, die Igelburg in keiner feuchten Senke aufzustellen, damit nicht übermäßig Feuchtigkeit oder gar Regenwasser in das Innere gelangen kann“, betont der NABU.

 

Eine Broschüre, Informationen zur geeigneten Platzwahl, eine ausführliche Bauanleitungen für Igelburgen und nützliche Tipps zum Anlegen eines igelfreundlichen Gartens finden Sie in der NABU-Igelbroschüre. Sie ist gegen sechs Briefmarken zu 70 Cent erhältlich bei der:

 

NABU-RGS Südost-Niedersachsen

c/o AWiSTA Fredenberg

Stichwort „Igel“

Kurt-Schumacher-Ring 4

38228 Salzgitter

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter Tel.05341-902 77 16


Aktuell - Biber wissen sich bei Hochwasser zu helfen

Juli 2017

 

Hochwasser wie jenes in der zweiten Julihälfte 2017 können für die Biber eine ernsthafte Bedrohung werden. Besonders für die Jungtiere, wenn sie noch zu klein sind, um vor dem steigenden Wasser auf sicheres Terrain flüchten zu können. Die sechsköpfige Biberfamilie aus einem der ersten neuen Reviere an der Oker konnte unmittelbar neben ihrem Mittelbau unter einem Brombeergebüsch Unterschlupf finden. Heran transportierte und abgefressene Zweige und Äste am Rand des im hohen Gras niedergetretenen Kessels zeigen, dass die Biber sich hier länger aufgehalten haben.

 

Text: Klaus J. Borchert


Erstes Wolfsrudel im Landkreis Gifhorn

Aller Zeitung 27.07.2017

Weitere Informationen rund um Wölfe finden Sie hier


NABU macht mit beim Zukunftstag

Großes Moor 27.04.2017

 

Beim diesjährigen Zukunfstag konnte das "Moorteam" des NABU Kreisverbandes insgesamt 22 Kinder begrüßen. An den sogenannten Renaturierungsbecken lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Sonnentau, Wollgras und natürlich das Torfmoos kennen. Diese Organismen sind Moorspezialisten und daher nur in diesem selten gewordenen Lebensraum zu finden. Den Kindern wurde dabei die Notwendigkeit der Ansiedlung der Torfmoose für die Renaturierung erklärt.

 

Anschließend gab es jede Menge praktische Arbeit, denn die Kinder haben Bäume von den Dämmen der Renaturierungsbecken entfernt und in die Becken gelegt, um dort die Wiederbesiedelung durch Torfmoose zu fördern. Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag mit viel Sonne und Spaß bei der Arbeit.


Ferienspaß 2017

Auch 2017 bietet der NABU Kreisverband Gifhorn wieder verschiedene spannende Ferienaktionen an.  Alle Veranstaltungen finden im Strohballenhaus des NABU Kreisverband Gifhorn, Hauptstraße 24, in Leiferde statt. Anmeldungen sind ab sofort über das Ferienprogramm der Samtgemeinde Meinersen möglich, auch für Kinder, die nicht in der Samtge-meinde Meinersen wohnen! Die Teilnehmer/innenzahl ist bei allen Aktionen begrenzt! Weitere Informationen zu unseren einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie hier. Bei Fragen erreichen Sie den NABU Kreisverband Gifhorn unter 05373/4361 oder info@nabu-gifhorn.de


Mitgliederversammlung 2017

Das neue Vorstandsteam
Das neue Vorstandsteam

Leiferde 26.04.2017

 

Gerhard Braun, 1. Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Gifhorn eröffnete die Versammlung, die weitere Leitung wurde dann von seinem Stellvertreter Dipl.-Biol. Florian Preusse übernommen. Dieser stellte zusammen mit dem Team des Kreisverbandes auch den umfangreichen Tätigkeitsbericht vor. Neben dem Renaturierungsprojekt im Großen Moor nimmt der Bereich Umweltbildung mit Kindern und Jugendlichen dabei einen Schwerpunkt ein. Die Pflege weiterer Biotope und Streuobstwiesen sowie Artenschutzmaßnahmen für Schwalben, Amphibien und Reptilien gehörten ebenso zu den Tätigkeiten. „Durch die aktuelle Mitgliederwerbung erhoffen wir uns auch neue aktive Mitglieder. Dafür wird es eine spezielle Infoveranstaltung im Laufe des Jahres geben,“ so Preusse.

 

Für eine längere Diskussion sorgten die beiden Kassenprüfer. Karin Loock beantragte den Vorstand nicht zu entlasten. Sie könne zwar keine Unregelmäßigkeiten bei der Kassenführung feststellen, es hätten ihr jedoch nicht alle Unterlagen bis zum Schluss der Kassenprüfung vorgelegen. Dies wiesen der 2. Kassenprüfer Klaus Rautenbach sowie der Kassenführer Uwe Kirchberger deutlich zurück und betonten, dass die Kassenprüfung weit über das normale Maß hinausging. Herr Rautenbach beantragte daher die Entlastung des Vorstandes, dem die Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit zustimmte.

 

Aus dem Vorstand schieden Helga Mannes (Schriftführerin) und Uwe Kirchberger (Kassenführer) nach langjähriger Tätigkeit aus. Mit Julis Schrottka und Frank Steinkamp konnten zwei Nachfolger gefunden werden. Klaus Borchert, dessen Interessenschwerpunkt dem Biber in Aller und Oker gilt, wurde als Beisitzer gewählt.

 

 

Foto (von links nach rechts):

Marlies Gräwe (Leitung NABU Regionalgeschäftsstelle Süd-Ost Niedersachsen); Gerhard Braun (1. Vorsitzender); Peter Riemer (Beisitzer); Dipl.-Biol. Florian Preusse (stellv. Vorsitzender); Frank Steinkamp (neuer Schriftführer); Klaus Borchert (Beisitzer); Julius Schrottka (neuer Kassenwart); Dr. Holger Buschmann (Landesvorsitzender)


Naturschutz braucht Kröten

Mitgliederwerbung im Landkreis Gifhorn

Teile des Vorstandes zusammen mit dem engagierten Werbeteam; Foto: Marlies Graewe
Teile des Vorstandes zusammen mit dem engagierten Werbeteam; Foto: Marlies Graewe

Eine große Werbeaktion für neue Mitglieder startet der NABU am Montag, den 03. April im Landkreis Gifhorn. „Unsere Erfolge im Natur- und Artenschutz brauchen dringend weiteren Rückenwind aus der Bevölkerung.“, berichtet Marlies Gräwe, Leiterin der NABU-Regionalgeschäftsstelle Südost-Niedersachsen, welche die Werbeaktion im Landkreis Gifhorn organisatorisch unterstützt.
Gerhard Braun, 1. Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Gifhorn, weiter: „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Renaturierung im Naturschutzgebiet Großes Moor in Neudorf-Platendorf. Unsere MitarbeiterInnen haben dort, auch mit dem bekannten Torfmoos-Projekt, schon große Erfolge erzielt. Die Entwicklung und der Schutz der Moore leisten nicht nur einen großen Beitrag für den Biotop- und Artenschutz, sondern sind auch essentiell für den Klimaschutz.“


„Die Aktivitäten des NABU im Landkreis Gifhorn sind aber sehr viel umfangreicher.“, führt Gerhard Braun weiter aus. Beispielhaft nannte er den Schutz und den Erhalt von Streuobstwiesen, den Einsatz zur Verhinderung des Straßentods von Amphibien, aber auch die ehrenamtliche Wespenberatung für die Bevölkerung während der Sommermonate. Zudem organisiere der NABU auch Sommerferienaktionen, um auch Kinder an die Natur heranzuführen – denn: „Nur was ich kenne, kann ich auch schützen.“ Unter diesem Motto laufen auch die Schul-Arbeitsgemeinschaften, welche von jungen Erwachsenen im Rahmen einen freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) angeboten werden. Weiterhin gehören auch Exkursionen und andere Veranstaltungen zum Repertoire des NABU im Landkreis.

 

„Naturschutz kostet Geld, und unsere Aktivitäten benötigen dafür viele neue Unterstützer. Deshalb hoffen wir, dass zu den jetzigen Mitgliedern des NABU in der Region möglichst viele neue hinzukommen. Mit einer Mitgliedschaft stärken sie den Verband und geben dem NABU ihre Stimme. „Das ist für unsere Arbeit vor Ort nicht zu unterschätzen. Ein Mitglied entscheidet über die Ausrichtung der Arbeit des NABU mit und kann in der NABU-Gruppe aktiv werden“, so Gerhard Braun weiter.


Marlies Gräwe stellte das Werbeteam (siehe Foto) vor, das in den kommenden Wochen durch den Landkreis gehen wird: „Wir freuen uns, dass uns die jungen Leute tatkräftig unterstützt.“ Bei dem Team, das für den NABU unterwegs ist, handelt es sich um Studentinnen und Studenten, die sich bei einer vom NABU beauftragten Agentur beworben haben, um für eine gemeinnützige Organisation wie den NABU Mitglieder zu gewinnen. Die Studenten sind an ihrer Kleidung mit dem NABU-Logo und dem mitgeführten Werberausweis erkennbar. Sie dürfen kein Bargeld annehmen.


Bei Rückfragen kontaktieren Sie uns:

Marlies Gräwe, NABU Regionalgeschäftsstelle Südost-Niedersachsen, 05341.902 77 16, Marlies.Graewe@NABU-Niedersachsen.de oder info@nabu-gifhorn.de


Neues Heim für Schwalben

Aller Zeitung 13.04.2017
Aller Zeitung 13.04.2017

NABU startet Herdenschutzprojekt in Niedersachsen

NABU-Projekt trägt zur Sicherung extensiver Weidetierhaltung vor dem Wolf bei

21. März 2017 - Die Weidetierhaltung in Niedersachsen, vor allem die Schaf- und Ziegenhaltung, ist seit Jahren im Rückgang begriffen, sowohl was die Anzahl der gehaltenen Tiere als auch was die Zahl der Nutztierhalter betrifft. Die Anwesenheit von Wölfen in Niedersachsen sowie die dadurch zu erwartende, steigende Zahl von Nutztierrissen können zu großer Verunsicherung in der Bevölkerung und zu sinkender Akzeptanz des Wolfs führen. Der NABU Niedersachsen startet nun, unter Einbeziehung des Ehrenamtes, ein Herdenschutzprojekt in Niedersachsen. Mittels dieses Projektes sollen in den kommenden drei Jahren Partner für die Umsetzung von Herdenschutzmaßnahmen zur Sicherung extensiver Weidetierhaltung vor dem Wolf gefunden werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Amphibienwanderung 2017

Aller Zeitung 08.03.2017


Aktion "sauberer Landkreis" am 04.03. im großen Moor

Auch das "Moorteam" des Kreisverbandes Gifhorn e.V. startet im Rahmen der Aktion "Sauberer Landkreis" eine Säuberung eines Teils unserer wundervollen Naturlandschaft. Obwohl es sich bei dem "Großen Moor" um ein Naturschutzgebiet höchster Stufe handelt, findet sich dort mit großer Regemäßigkeit jede Art von Müll. Es werden Reifen, ebenso wie Folien bis hin zu Blumentöpfen an den Wegrändern hinterlassen. Leider geschehen diese Taten mit voller Absicht und gehen zu Lasten der schützenswerten und bereits schwer belasteten Moorflora und -fauna. Helfen Sie uns mit und sammeln Sie mit uns den Unrat auf.

 

Uhrzeit und Treffpunkt:

Samstag, den 4. März 2017 nördlich von Neudorf-Platendorf, an der Ecke zum Stüder Heudamm. Unser Einsatz findet von 9.00 bis 12.00 statt

 

Mitzubringen:

- Handschuhe und wetterfeste Kleidung bzw. Gummistiefel 

 

Gerne erläutern wir Ihnen bei unserem Einsatz auch unserer sonstigen Arbeiten im Moor.


Arbeitseinsatz NSG Viehmoor am 11.02.2017

Dank zahlreicher Helferinnen und Helfer konnte der Gehölzaufwuchs in der Schneidesaison 2016/17 auf einigen Teilflächen zurückgedrängt werden. Um diese Arbeiten fortzusetzen ruft der NABU-Kreisverband Gifhorn am 11.02.2017 von 08:45 Uhr – 12:00 Uhr zu einem dritten und letzten Arbeitseinsatz in dieser Saison auf.

 

Treffpunkt: Strohballenhaus (Hauptstraße 24, 38542 Leiferde)

Uhrzeit: 08:45 am Treffpunkt

Mitbringen: wetterfeste Kleidung, Handschuhe und Gummistiefel, das Arbeitsgerät wird gestellt

 

 

Anmeldungen interessierter Naturschützer bitte bis zum 09.02.2017 unter florianpreusse@gmx.de, oder telefonisch unter 0173/931 391 2.

 

Wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung

Fernsehbeitrag am 04.02.2017

Das Moor erklärt für Kinder

In der Kindersendung neuneinhalb erkunden am kommenden Samstag um 8:25 Uhr der Reporter Johannes und René Hertwig vom NABU Kreisverband Gifhorn e.V. das Große Moor und gehen dabei der Frage nach, warum wir diesen Lebensraum schützen müssen.

 

Leiferde, 31.01.2017 – Im Dezember des vergangenen Jahres war das Filmteam der Sendung neuneinhalb an zwei Drehtagen zu Besuch im Großen Moor bei Gifhorn. Johannes, der Reporter der Sendung, wollte unter anderem wissen, wie das Moor entstanden ist und welche Bedeutung die Moore heute für uns haben. René Hertwig vom NABU stand ihm Rede und Antwort.


Am zweiten Drehtag besuchte die Forscherklasse der IGS Gifhorn das Moor und half aktiv dem Moor-Team des NABU. Gemeinsam befreiten sie eine Heidefläche von Birken und Kiefern. „Die Kinder waren mit Begeisterung dabei“ freut sich René Hertwig.

 

Die Sendung wird am Samstag, den 04. Februar 2017 um 8:25 Uhr im Ersten, die Wiederholung am 05. Februar 2017 um 8:50 Uhr auf KiKA, ausgestrahlt.

 

Rückfragen:
René Hertwig – Tel.: 05373/4361 oder 0152/08206978

 

Mehr Informationen zur Sendung finden Sie unter:


http://www1.wdr.de/kinder/tv/neuneinhalb/sendungen/rueckschau/2017/sendung-mehr-moor-warum-wir-diesen-lebensraum-schuetzen-muessen100.html

 

http://www.checkeins.de/sendungen/neuneinhalb/sendung/mehr-moor-warum-wir-diesen-lebensraum-

Seidenschwanzbeobachtungen

Leiferde 21.01.2017

 

Seit dem 21.01.2017 lässt sich in Leiferde ein Trupp Seidenschwänze beobachten. In manchen Jahren, so auch 2017, tritt dieser Wintergast bei uns in größeren Stückzahlen auf. Genauere Infos zu den Beobachtungen im Landkreis Gifhorn erhalten Sie bei naturgucker.de (dort dann in der oberen Menüzeile auf "Beobachtungen" klicken). Weitere Informationen zu Seidenschwänzen gibt es hier.  


Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen erweitert Tätigkeitsbereich

Fünf weitere NABU-Gruppen schließen sich an

Der bereits etablierten Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen/Harz schließen sich ab dem 01.01.2017 die NABU-Gruppen Gifhorn, Helmstedt, Meinersen, Wolfsburg und Wolfenbüttel mit über 6000 Mitgliedern an. Der Sitz soll vorerst in Salzgitter bleiben.

Feierliche Zeichnung der Vereinbarung zur Errichtung der NABU-Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen- Foto: Frank Krause
Feierliche Zeichnung der Vereinbarung zur Errichtung der NABU-Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen- Foto: Frank Krause

09. November 2016 - Marlies Gräwe, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle, zeigte sich erfreut: "Wir haben heute Abend den Weg in eine regional vernetzte Naturschutzarbeit bereitet - vom Harz bis zur Südheide und vom Elm bis in das Peiner Land. Ich freue mich sehr darauf, die Arbeit dieser sehr diversen, aber auch sehr spannenden und hochaktiven NABU-Gruppen zukünftig zu unterstützen und freue mich auf den Austausch." Die NABU-Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen unterstützt die ehrenamtlichen Gruppen und ist Ansprechpartner für Behörden und die Bevölkerung. Durch eine hauptamtliche Besetzung kann die Erreichbarkeit während der üblichen Bürozeiten ermöglicht werden und Anliegen daher schneller koordiniert und bearbeitet werden. Auch soll die Zusammenarbeit, die Vernetzung und die Stärkung des Ehrenamtes in der Region eine Hauptaufgabe sein.

Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen, betont: "Das ehrenamtliche Engagement im Naturschutz in der Region langfristig zu erhalten und zu steigern, wird die Hauptaufgabe der Regionalgeschäftsstelle sein. Die Aktivitäten der Gruppen vor Ort sind sehr vielfältig: Im Frühjahr Schutzzäune an Straßen aufstellen, damit Kröten und Frösche sicher ihre Laichgewässer erreichen können, gemeinsam eine Streuobstwiese pflegen und im Herbst die geernteten Früchte zu Saft verarbeiten, Nisthilfen für Vögel an geeigneter Stelle anbringen und die Kästen alljährlich kontrollieren. So macht Naturschutz Spaß."

Den Erfolg der Regionalgeschäftsstellen erklären die ehrenamtlichen Vorstände und Aktive vielseitig. So sei einerseits die regionale Zusammenarbeit unabdingbar, da verschiedene Naturschutzthemen, die Umweltbildung oder Fragen zur Energieversorgung grenzüberschreitend von hoher Bedeutung seien. Aber auch der Austausch untereinander sei sehr gewinnbringend und eine gegenseitige Unterstützung in einem schnelllebigen Zeitalter immer bedeutsamer.

Die Regionalgeschäftsstelle befindet sich im Stadtteilzentrum Fredenberg (Kurt-Schumacher- Ring 4) in Salzgitter und ist momentan von Montag bis Donnerstag tagsüber besetzt.