Presseberichte 2016


Aller Zeitung 01.12.2016
Aller Zeitung 01.12.2016

Viehmoor Leiferde - Helferinnen und Helfer verabreden sich zu weiterem Arbeitseinsatz

Leiferde 26.11.2016

 

Dem Aufruf zum zweiten öffentlichen Arbeitssatz im NSG Viehmoor am Samstag den 26.11.2016 folgten diesmal insgesamt 11 Helferinnen und Helfer. „Die Hilfsbereitschaft freut mich sehr, denn allein wäre ein Freihalten des Röhrichts von einwachsenden Gehölze kaum möglich“, so Florian Preusse vom NABU Kreisverband Gifhorn. Die Arbeiten wurden im Vorfeld mit der unteren Naturschutzbehörde und dem Flächeninhaber, dem Realverband Leiferde, abgestimmt. „Bis auf eine kleine Restfläche haben wir unser Tagesziel erreicht“, so Preusse. Dadurch wurde offenbar der Ehrgeiz der anwesenden Teilnehmer weiter angespornt, so dass man sich zu einem dritten Termin im Dezember verabredete. Dieser wird zeitnah über die Homepage des NABU-Kreisverbandes angekündigt, so dass weitere Interessierte hinzustoßen könne.



Mitangepackt am 12.11. im großen Moor

12.11.2016

Am vergangenen Samstag halfen bei eisigen Temperaturen und Sonnenschein Freiwillige dem NABU, Lebensraumstrukturen für die Ansiedlung von Torfmoosen im Großen Moor zu schaffen.

 

Am Samstag, den 12. November, fand von 10 bis 13 Uhr ein Arbeitseinsatz des NABU Kreisverbandes Gifhorn e.V. im Großen Moor statt. „Mit insgesamt sieben Personen konnten wir zahlreiche Dämme der Renaturierungsbecken von Birken befreien und damit die Randbereiche der Gewässer strukturieren“ freut sich René Hertwig, Mitarbeiter des NABU. Ziel der Arbeiten ist es, mit dem Einbringen der entfernten Gehölze die Wasserflächen in den Uferbereichen zu  beruhigen, um so Strukturen für die Ansiedlung von Torfmoosen zu schaffen. Außerdem bekommen die Wasserflächen durch die Entfernung der bis zu drei Meter hohen Birken wieder mehr Sonne ab, was ebenfalls förderlich für die Entwicklung der Torfmoose ist und gleichzeitig der Großen Moosjungfer hilft. Dies ist eine stark gefährdete und streng geschützte Libellenart der Moore, die auf besonnte Gewässer angewiesen ist.

Durchgeführt wurden die Arbeiten im Rahmen des „TorfmoosProjektes“. Dieses wurde Anfang des Jahres vom NABU Kreisverband Gifhorn e.V. gestartet. Ziel der Pilotstudie ist es, Torfmoose zu vermehren, um sie als Renaturierungsinitiale auf den ehemaligen Torfabbauflächen im Großen Moor auszubringen. Da sich die Torfindustrie in den kommenden Jahren aus dem Großen Moor zurückziehen wird, entstehen auch zahlreiche neue Becken für die zusätzlich Torfmoose benötigt werden. Wie die Erfahrungen des NABUs im Großen Moor zeigen, kann durch die Ansiedlung von Torfmoosen und Wollgräsern im Bereich der Renaturierungsbecken die Entwicklung hochmoortypischer Vegetationsbestände gezielt gefördert werden. Mit dem Projekt wird ein wichtiger Grundstein für die weitere Renaturierung des Großen Moores gelegt und damit ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz und den Erhalt der Biodiversität geleistet. Gefördert wird das „Torfmoos-Projekt“ aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Land Niedersachsen und der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung.


Aller Zeitung 08.11.2016
Aller Zeitung 08.11.2016

Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen erweitert Tätigkeitsbereich

Fünf weitere NABU-Gruppen schließen sich an

Der bereits etablierten Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen/Harz schließen sich ab dem 01.01.2017 die NABU-Gruppen Gifhorn, Helmstedt, Meinersen, Wolfsburg und Wolfenbüttel mit über 6000 Mitgliedern an. Der Sitz soll vorerst in Salzgitter bleiben.

Feierliche Zeichnung der Vereinbarung zur Errichtung der NABU-Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen- Foto: Frank Krause
Feierliche Zeichnung der Vereinbarung zur Errichtung der NABU-Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen- Foto: Frank Krause

09. November 2016 - Marlies Gräwe, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle, zeigte sich erfreut: "Wir haben heute Abend den Weg in eine regional vernetzte Naturschutzarbeit bereitet - vom Harz bis zur Südheide und vom Elm bis in das Peiner Land. Ich freue mich sehr darauf, die Arbeit dieser sehr diversen, aber auch sehr spannenden und hochaktiven NABU-Gruppen zukünftig zu unterstützen und freue mich auf den Austausch." Die NABU-Regionalgeschäftsstelle Südostniedersachsen unterstützt die ehrenamtlichen Gruppen und ist Ansprechpartner für Behörden und die Bevölkerung. Durch eine hauptamtliche Besetzung kann die Erreichbarkeit während der üblichen Bürozeiten ermöglicht werden und Anliegen daher schneller koordiniert und bearbeitet werden. Auch soll die Zusammenarbeit, die Vernetzung und die Stärkung des Ehrenamtes in der Region eine Hauptaufgabe sein.

Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen, betont: "Das ehrenamtliche Engagement im Naturschutz in der Region langfristig zu erhalten und zu steigern, wird die Hauptaufgabe der Regionalgeschäftsstelle sein. Die Aktivitäten der Gruppen vor Ort sind sehr vielfältig: Im Frühjahr Schutzzäune an Straßen aufstellen, damit Kröten und Frösche sicher ihre Laichgewässer erreichen können, gemeinsam eine Streuobstwiese pflegen und im Herbst die geernteten Früchte zu Saft verarbeiten, Nisthilfen für Vögel an geeigneter Stelle anbringen und die Kästen alljährlich kontrollieren. So macht Naturschutz Spaß."

Den Erfolg der Regionalgeschäftsstellen erklären die ehrenamtlichen Vorstände und Aktive vielseitig. So sei einerseits die regionale Zusammenarbeit unabdingbar, da verschiedene Naturschutzthemen, die Umweltbildung oder Fragen zur Energieversorgung grenzüberschreitend von hoher Bedeutung seien. Aber auch der Austausch untereinander sei sehr gewinnbringend und eine gegenseitige Unterstützung in einem schnelllebigen Zeitalter immer bedeutsamer.

Die Regionalgeschäftsstelle befindet sich im Stadtteilzentrum Fredenberg (Kurt-Schumacher- Ring 4) in Salzgitter und ist momentan von Montag bis Donnerstag tagsüber besetzt.


Der NABU lädt ein: Naturschutzwoche für Kinder

November 2016

 

 

Der NABU Kreisverband Gifhorn e.V. lädt die Schulen und Kindergärten des Landkreises Gifhorn ein sich bei der Naturschutzwoche für Kinder zu beteiligen. Diese findet jährlich statt und wird von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert.

 

In diesem Rahmen sollen praktische Naturschutzprojekte zusammen mit Kindern durchgeführt werden. Der NABU Kreisverband Gifhorn e.V. bietet daher im Zeitraum vom
21. bis zum 25. November 2016 verschiedene Bau- und Bastelaktionen an, zu denen sich Schulen und Kindergärten aus dem gesamten Landkreis Gifhorn anmelden können.  Zum Angebot zählen verschiedene Bauaktionen für Vogel- und Eichhörnchenfutterstationen, Nistkästen für Baumläufer sowie Flaschengärten.

 

Es wird um eine Anmeldung bis spätestens zum 14. November 2016 gebeten. Zur Anmeldung oder bei Fragen kontaktieren Sie bitte den NABU Kreisverband Gifhorn e.V.

 

NABU Kreisverband Gifhorn e.V.

Tel.: 05373/4361

Fax.: 05373/330710

E-Mail.: info@nabu-gifhorn.de

Internet: www.nabu-gifhorn.de


Informationsabend zum Biber am 01.11.2016

Biber an der Unteren Havel Foto: NABU/K. Karkow
Biber an der Unteren Havel Foto: NABU/K. Karkow

Der Biber kehrt zurück an die Aller

 Die Aktion Fischotterschutz e.V. und der NABU Kreisverband Gifhorn e.V. laden am Dienstag, den 1. November 2016 um 19:00 Uhr zu einem gemeinsamen Informationsabend über das größte europäische Nagetier, den Biber, in das Deutsche Haus, Torstr. 11 in Gifhorn ein.

Mitte des 19. Jahrhunderts war der Biber in Deutschland nahezu ausgerottet, nur wenige hundert Exemplare haben an der mittleren Elbe überlebt. Heute ist der Biber wieder in viele Bundesländer zurückgekehrt. Auch in Niedersachen hat sich der Biber wieder ausgebreitet, insbesondere an der Elbe, aber auch an der Aller und ihren Nebengewässern.

 Mit einem reich bebilderten Vortrag wird der Biber, seine Biologie, seine Lebensweise und seine Ausbreitung in unserer Region von Anke Willharms, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Aktion Fischotterschutz e. V., und Klaus J. Borchert, Mitglied beim NABU Gifhorn, vorgestellt. Wer mehr über den Baumeister Biber und seine Bedeutung für eine hohe Arten- und Lebensraumvielfalt in unseren Gewässern erfahren möchte, ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung und Rückfragen unter a.willharms@otterzentrum.de oder Tel: 05832 - 980834


"Frieren mit Tieren" im Viehmoor Leiferde

 

Leiferde 15.10.2016

 

Das Naturschutzgebiet Viehmoor bei Leiferde ist nicht nur unser kleines Naherholungsgebiet vor der Haustür, sondern auch ein wichtiger Rückzugsraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Zum Erhalt dieses Gebietes sind regelmäßige Pflegemaßnahmen, wie z.B. das Entfernen von Gehölzaufwuchs, notwendig. Der NABU-Kreisverband Gifhorn lädt daher zu zwei gemeinsamen Arbeitseinsätzen am 22.10. und 26.11. jeweils von 09:00 Uhr – 12:00 Uhr unter dem Motto „Frieren mit Tieren“ ein.

 

Treffpunkt:    Strohballenhaus (Hauptstraße 24, 38542 Leiferde)

Uhrzeit:           08:45 am Treffpunkt

Mitbringen: wetterfeste Kleidung, Handschuhe und Gummistiefel, das Arbeitsgerät wird gestellt

 

Rückfragen und Anmeldungen interessierter Naturschützer bitte bis zum 28.10.2016 unter florianpreusse@gmx.de, oder telefonisch unter 0173/931 391 2.

 

Wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung


Forscherklasse beim Mooreinsatz

Einen wunderbaren Altweibersommertag durfte in der vergangenen Woche eine sechste Klasse der IGS Gifhorn gemeinsam mit dem Moorteam des NABU Kreisverbandes Gifhorn im Naturschutzgebiet Großes Moor nördlich von Gifhorn erleben.

 

28 Schüler und Schülerinnen der sogenannten Forscherklasse der IGS Gifhorn besuchten mit ihrer Lehrerin Frau Gregor und einer Schulbegleiterin das Naturschutzgebiet vor der eigenen Haustür. Entgegen des üblichen Besuches eines Schutzgebietes durften sie ausnahmsweise in Begleitung von Mitarbeitern des NABU auch von den öffentlichen Wegen herunter.

 

So konnten sie tiefere Einblicke in den Lebensraum Moor gewinnen und erfuhren nicht nur von den Spezialisten der Tier- und Pflanzenwelt sondern lernten anschaulich wie ein Moor entsteht und warum es für den Menschen so wichtig ist.

 

Diese einzigartige Landschaftsform birgt ein großes Potenzial Wasser zu speichern und gleichzeitig klimaschädliches Kohlenstoffdioxid zu binden. Das Moor mildert große Temperaturschwankungen ab und speichert bei Unwetterereignissen größere Mengen Regenwasser, welches verlangsamt an die Umgebung abgegeben wird.

 

Die Schulklasse hatte die Gelegenheit auch selbst aktiven Naturschutz zu leisten und so packten die Schüler und Lehrer begeistert mit an, als es darum ging aufwachsende Bäume aus dem Moor zu entfernen. Gleichzeitig lernten sie, dass so das Moor vor der Austrocknung bewahrt werden kann und erfuhren, dass in einem lebenden Moor langfristig mehr Kohlenstoffdioxid durch Torfmoose gespeichert werden kann, als über einen Wald.

 

Begleitet wurden die fleißigen Helfer von einem Fernsehteam von Sat1. Der Sendebeitrag wurde im Rahmen der derzeitig stattfindenden Aktionswoche „Moorherbst“ des Moorschutzes Niedersachsen (MooNi) gedreht und steht in der mediathek zur Verfügung.

 

Zum Abschluss konnten die Schüler und Schülerinnen eine kostenlose Moorbahnfahrt mit dem Moorbahnverein genießen und sich bei einem durch den NABU gesponserten rustikalen Mitagessen stärken.

 

Der NABU Kreisverband freut sich über das große Engagement der Schüler und hofft diese Aktion mit weiteren Schulen des Landkreises durchführen zu können.


NABU Kreisverband Gifhorn e.V. läd zu einer Aktionswoche vom 23. 9. bis 2.10.2016 ein

Moore sind nützliche und spannende Lebensräume – nicht zuletzt leisten sie einen wertvollen Beitrag gegen den Klimawandel. Dies wollen eine Reihe von Moor-Akteuren, unter ihnen auch der NABU Kreisverband Gifhorn, den Menschen in Niedersachsen mit der Aktionswoche Moorherbst zeigen.

 

In der Zeit vom 23. September bis zum 2. Oktober geben Moor-Akteure mit einer Reihe an Veranstaltungen den Menschen in Niedersachsen Gelegenheit, diesen einzigartigen Lebensraum näher kennenzulernen. Von den verschiedenen Institutionen und Akteuren werden Exkursionen, Fachvorträge, Ausstellungen, Moorbahnfahrten und Einsätze im praktischen Naturschutz. Eine Liste mit allen Beteiligten findet sich auf der Internetseite www.moorherbst.de des Projektes „Moorschutz in Niedersachsen (MooNi).

 

Niedersachsen ist ein Moorland

Etwa 38% der deutschen Moorflächen befinden sich in Niedersachsen. Davon profitieren neben den vielen moortypischen Planzen und Tieren auch wir Menschen. Denn Moore sind Kohlenstoffspeicher, wirken regulierend auf den Wasserhaushalt und das regionale Klima, dienen als Filter von Nährstoffen und bieten uns Menschen einen Erlebnis- und Erholungsraum. Dieser Nutzen wird eingeschränkt, wenn Moore beispielsweise für die landwirtschaftliche Nutzung oder für die Torfindustrie trocken gelegt werden.

 

Wachsende Moore leisten einen Beitrag gegen den Klimawandel. Sie binden über die wachsenden Torfmoose das Treibhausgas CO2 im Torf. Weltweit ist in den Mooren doppelt so viel Kohlenstoff gebunden wie in den Wäldern. Die gespeicherten Wassermengen im Torfkörper wirken kühlend auf das regionale Klima.

 

Bei Starkregenereignissen wird Wasser gespeichert und erst nach nun nach in die Umgebung abgegeben. Gleichzeitig wird das Wasser gereinigt und die Trinkwasservorkommen werden geschützt.

 

Moore sind mit ihrer prägenden Landschaft und ihrer Weite ein interessanter Erlebnis- und Erholungsraum für uns Menschen. Sei es, dass wir mit der Moorbahn eine beschauliche Fahrt machen, sei es, dass wir rastende Kraniche beobachten.

 

Der NABU Kreisverband Gifhorn bietet zur Aktionswoche verschiedene Termine an. So können am Dienstag, den 27.9. oder Donnerstag den 29.9. zwischen 9 und 16 Uhr  Schulen und/oder Firmenmitarbeiter einen abwechslungsreichen Tag im Moor erleben. Geplant sind eine Führung durch Teilbereiche des Moores, ein Einsatz im praktischen Naturschutz, eine Moorbahnfahrt und ein Besuch der Torfmooskultivierungsbecken bei Westerbeck.

 

Am Samstag, den 1.10. ist jedermann eingeladen das Team des NABU Kreisverbandes zwischen 10 und  13 Uhr bei einer  praktischen Naturschutzmaßnahme zu unterstützen.

 

Anmeldungen werden gerne per email unter info@nabu-gifhorn.de oder unter 05373-4361 entgegengenommen (Ansprechpartner: Doris Plenter, NABU Kreisverband Gifhorn)


Terminankündigung 31.08.2016 -

NABU-Filmabend: Moor mal anders

NABU-Filmabend: Moor mal anders Am kommenden Mittwoch, den 31.08.2016 um 19 Uhr veranstaltet der NABU Kreisverband Gifhorn e.V. eine Informationsveranstaltung zum Thema Moore für seine Mitglieder und Freunde im Dorfgemein-schaftshaus in Leiferde

 

Leiferde, 24.08.2016 – Der NABU Kreisverband Gifhorn e.V. ist seit über 25 Jahren im Großen Moor bei Gifhorn aktiv. Neben Maßnahmen zur Erhaltung wertvoller Offenlandlebensräume von moorty-pischen Tier- und Pflanzenarten zählen hierzu insbe-sondere auch Maßnahmen zur Wiedervernässung. Am kommenden Mittwoch stellt das Moor-Team des NABU seine Arbeit im Großen Moor vor. Anhand der interaktiven Ausstellung „Moor macht Klima“ der „Aktion Moorschutz“ (www.aktion-moorschutz.de) wird zunächst die Klimawirkung der Moore im Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Nutzung und dem Torfabbau präsentiert. Im Anschluss wird ein Film über die Arbeit des NABU im Großen Moor gezeigt. Neben typischen Pflanzen und Tieren werden unter anderem die umfangreichen Freistellungsarbeiten auf den Heideflächen, aber auch die Maßnahmen zur Wiedervernässung im Bereich des Sauerbaches vorgestellt. Das Moor-Team des Kreisverbandes lädt alle Mitglieder und Freunde des NABU recht herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

 

Rückfragen:
René Hertwig – Tel.: 05373/4361 oder 0152/08206978


Das Moorprojekt im Fernsehen

Mehr Moor! im Großen Moor - In der Sendereihe NaturNah des NDR wird am kommenden Dienstag den 23.08.2016 die Arbeit des NABU Kreisverbandes Gifhorn e.V. im Großen Moor vorgestellt.

 

Leiferde, 18.08.2016 – Über ein Jahr lang wurden die MitarbeiterInnen vom Moor-Team des NABU bei Ihrer Arbeit im Großen Moor bei Gifhorn begleitet. Neben typischen Pflanzen und Tieren wurden unter anderem die umfangreichen Freistellungsarbeiten auf den Heideflächen, aber auch die Maßnahmen zur Wiedervernässung im Bereich des Sauerbaches filmisch dokumentiert. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, unsere Arbeiten im Großen Moor auf diese Art und Weise der Öffentlichkeit zu zeigen“ so René Hertwig, Mitarbeiter des NABU.
Gemeinsam mit André Deter, Doris Plenter und der Geschäftsstelle in Leiferde sind die Naturschützer für die Arbeiten, die durch zahlreiche Ehrenamtliche, Freiwillige und mehrere Firmen unterstützt werden,  verantwortlich. „Wir sind gespannt auf den Film“ ist sich das Moor-Team des NABU, die den Film auch noch nicht gesehen haben, einig.


Die 30-minütige Dokumentation ist zu sehen am Dienstag, den 23. August 2016 um 18:15 Uhr im NDR Fernsehen.

 

Ermöglicht werden die Arbeiten des NABU Kreisverbandes Gifhorn e.V. durch zahlreiche UnterstützerInnen. Neben den vielen ehrenamtlichen und freiwilligen HelfernInnen, die bei der praktischen Arbeit im Moor mithelfen, sind hier auch die Organisationen zu nennen, die einen finanziellen Beitrag zur Durchführung der Projekte im Großen Moor leisten. Hierzu zählen unter anderem die FONDATION D´ENTREPRISE VEOLIA ENVIRONNEMENT, die Heidehof Stiftung GmbH, die HIT Umweltund Naturschutz Stiftungs-GmbH, das Land Niedersachsen, die Manfred-Hermsen-Stiftung, die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, die Naturschutzstiftung Niedersachsen, die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, die Software AG – Stiftung, die UmweltBank AG, die Vattenfall Europe Umweltstiftung, die VINCI Stiftung für gesellschaftliche Verantwortung und der NABU Bundesverband. „Allen sei an dieser Stelle noch mal recht herzlich gedankt!“ freut sich das  Moor-Team des NABU über die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

 

Durch das gemeinsame Engagement aller Beteiligten wird ein entscheidender Schritt zum Schutz und zur Renaturierung des Großen Moores getan und damit ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz und den Erhalt der Biodiversität geleistet.

 

Link zur Sendung hier


Ohne Moos nix los

Am kommenden Sonntag stellt das Moor-Team des NABU Kreisverbandes Gifhorn e.V. seine Arbeit unter dem Motto „Ohne Moos nix los“ auf der Veranstaltung „Natur erleben - hautnah“ vor.

 

Leiferde, 11.08.2016 – Am Sonntag, den 14. August, findet von 11 bis 17 Uhr die Veranstaltung „Naturnah erleben - hautnah“ im und am Gifhorner Schloss statt. Der NABU Kreisverband Gifhorn e.V. wird dort neben seinen weiteren Aktivitäten im Landkreis Gifhorn die Arbeit im „Großen Moor“ vorstellen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Arbeiten des aktuellen „Torfmoos-Projektes“.

 

Anhand eines Modells und informativen Schautafeln wird das Projekt, dessen Versuchsflächen sich westlich von Westerbeck im Großen Moor befinden, vorgestellt. „Hierbei können Sie viel über Torfmoose und ihre Bedeutung für die Moore erfahren“ so René Hertwig vom Moor-Team des NABU. Darüber hinaus wird in Zusammenarbeit mit der „Aktion Moorschutz“ (www.aktionmoorschutz.de) die interaktive Ausstellung „Moor macht Klima“ im Museum des Schlosses Gifhorn gezeigt. „Dort können wir anschaulich die Klimawirkung der Moore im Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Nutzung und dem Torfabbau vorstellen“ freut sich Doris Plenter vom NABU über die Bereitstellung der Ausstellung von der „Aktion Moorschutz“. Für Fragen rund um das Thema Moor steht den Besuchern das Moor-Team des NABU gerne zur Verfügung. Der NABU lädt alle Natur-Interessierten zu der Veranstaltung ein: „Wir freuen uns auf Ihren Besuch!“. Die Ausstellung „Moor macht Klima“ kann noch bis 28.08.2016 im Schloss Gifhorn besucht werden.

 

Zum Hintergrund:

Der NABU Kreisverband Gifhorn e.V. führt seit 01.01.2016 das Projekt „Praktische Pilotstudie zur Förderung der Vermehrung und Verbreitung von Torfmoosen im Großen Moor bei Gifhorn“ durch. Ziel des Projektes ist es, zu erproben, wie Torfmoose am besten vermehrt werden können. Dafür werden in den kommenden drei Jahren (2016 bis 2018) verschiedene Varianten untersucht. Grundlage sind etwa zwei mal zwei Meter große Konstruktionen, die auf dem Wasser schwimmen und damit die Torfmoose kontinuierlich mit Wasser versorgen.

 

Gebraucht werden die Torfmoose für die Renaturierungsbecken im Naturschutzgebiet „Großes Moor“ nordöstlich von Gifhorn. Diese werden nach dem Torfabbau von der Torfindustrie angelegt. Dort werden die Torfmoose angesiedelt, um die Entwicklung moortypischer Vegetationsbestände zu fördern. Da sich die Torfindustrie in den kommenden Jahren aus dem Großen Moor zurückziehen wird, entstehen auch zahlreiche neue Becken für die zusätzlich Torfmoose benötigt werden.

 

Mit dem Projekt wird ein wichtiger Grundstein für die weitere Renaturierung des Großen Moores gelegt und damit ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz und den Erhalt der Biodiversität geleistet. Die Kosten für das Projekt betragen insgesamt rund 370.000 Euro. Davon werden 242.000 Euro von der Förderrichtlinie „Klimaschutz durch Moorentwicklung“ getragen. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm des Landes Niedersachsen, welches aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Land Niedersachsen finanziert wird. Mit weiteren 86.000 Euro wird das Projekt von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert.

 

Rückfragen:
René Hertwig – Tel.: 05373/4361 oder 0152/08206978

Projektförderung durch:


14.08.2016 NATUR ERLEBEN - HAUTNAH

Am kommenden Sonntag , den 14. August, findet von 11 bis 17 Uhr die Veranstaltung Naturnah Erleben auf dem Schlosshof Gifhorn statt. Der NABU Kreisverband Gifhorn e.V. wird dort neben seinen weiteren Aktivitäten im Landkreis Gifhorn die Arbeit im „Großen Moor“ vorstellen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Arbeiten im aktuellen „Torfmoos“-Projekt. Anhand eines Modells und informativen Schautafeln wird das Projekt, dessen Versuchsflächen sich westlich von Westerbeck im Großen Moor befinden, vorgestellt. Hierbei können Sie viel über Torfmoose und ihre Bedeutung für die Moore erfahren. Darüber hinaus wird in Zusammenarbeit der „Aktion Moorschutz“ (www.aktion-moorschutz.de) die interaktive Ausstellung „Moor macht Klima“ im Museum des Schlosses Gifhorn gezeigt. Dort können Sie mehr über die Klimawirkung der Moore im Zusammenhang mit landwirtschaftlicher Nutzung und Torfabbau erfahren. Für Fragen rund um das Thema Moor stehen Ihnen die Mitarbeiter des NABU-Projektes gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Wollgraspflanzung im Großen Moor


Aller Zeitung 12.05.216
Aller Zeitung 12.05.216

Isenhagener Kreisblatt 12.05.2016
Isenhagener Kreisblatt 12.05.2016
Isenhagener Kreisblatt 12.05.2016
Isenhagener Kreisblatt 12.05.2016

Allerzeitung 12.05.2016
Allerzeitung 12.05.2016

28.04.2016 Zukunftstag im Großen Moor

Großes Moor, 28.04.2016 - SchülerInnen aus mehreren Schulen des Landkreises Gifhorn lernten die Arbeiten des NABU Kreisverbandes Gifhorn e.V. im Großen Moor kennen.

 

Am Donnerstag den 28.04.2016 konnten zahlreiche SchülerInnen im Rahmen des Zukunftstages die MitarbeiterInnen des NABU Kreisverbandes Gifhorn e.V. bei Ihrer Arbeit im Großen Moor unterstützen. Insgesamt haben elf SchülerInnen des Philipp Melanchthon Gymnasiums Meine, des Sibylla-Merian-Gymnasiums Meinersen und Leiferde sowie der IGS Gifhorn teilgenommen.

 

Erste Station waren die Renaturierungsflächen am Mathildenhof: Dort wurden Wollgräser gepflanzt und Torfmoose eingesetzt. Danach ging es zu Fuß quer durchs Moor zur nächsten Station. Auf dem Weg dahin konnte der Lebensraum Moor von den MitarbeiterInnen erläutert und gleichzeitig aktiv erlebt werden. Als Besonderheit wurden unter anderem zwei Kraniche in unmittelbarer Nähe beobachtet.

 

Nach einer Brotzeit wurde an der zweiten Station eine Heidefläche von Birken und Kiefern befreit. „Kiefern abschneiden ist mir zu leicht, ich will lieber die großen Birken roden“ so Ronin einer der fleißigen Helfer. Mit Begeisterung konnten so zahlreiche bis zu drei Meter hohe Birken mit den Rodespaten entfernt werden. „Die Aktion mit den Kindern hat wieder viel Spaß gemacht“ resümiert René Hertwig, Projektleiter des NABUs für das Große Moor.


Aller-Zeitung vom 26.04.216
Aller-Zeitung vom 26.04.216

Aller Zeitung 20.04.2016
Aller Zeitung 20.04.2016

Aller Zeitung 05.03.2016
Aller Zeitung 05.03.2016

Aller Zeitung 03.02.2016
Aller Zeitung 03.02.2016