Presseberichte 2012

  • Studenten für den NABU auf Winter-Tour
  • Appel - Der NABU Samtgemeinde Meinersen bitte alle Autofahrer um Rücksichtnahme
  • Eröffnung der Storchenrouten Gifhorn-Wolfsburg
  • Storchenrouten Gifhorn-Wolfsburg
  • Jahreshauptversammlung des NABU Kreisverband Gifhorn
  • Das Freiwilligen Team beim NABU Kreisverband Gifhorn ist voll besetzt
  • European BirdWatch – Erleben Sie das Naturschauspiel Vogelzug!
  • Weihnachtsbaumverkauf beim NABU in Leiferde

Studenten für den NABU auf Winter-Tour

Seit Montag führen sieben Studenten im Auftrag des Deutschen Naturschutzbundes (NABU) die Werbung für Förderer für den NABU fort und besuchen Haushalte im Landkreis Gifhorn. "Vor allem wollen wir informieren und aufklären, Umweltbewußtsein auf die sanfte Art und Weise vermitteln" sagt Julia Janßen. "Unter der Leitung von Marcel Müller, der auch ab der nächsten Woche wieder dabei sein wird, haben wir im Jahr 2011 im Landkreis Gifhorn zahlreiche fördernde Mitglieder gewinnen können und hoffen auf ein ähnlich gutes Ergebnis in diesem Jahr". Die Aktion macht den Studenten viel Spaß. "Sonst wären wir nicht dieses Jahr wieder in den Landkreis Gifhorn gekommen. Land und Leute gefallen uns sehr gut; auch sind wir oft zu Kaffee und Kuchen eingeladen worden". Schnee und eisige Kälte werden die motivierten Helfer sicher nicht davon abhalten können, sich für die Förderung der Naturschutzarbeit des NABU einzusetzen.

Die Studenten sind leicht zu erkennen, sie tragen blaue NABU-Jacken, einen speziellen Ausweis mit Passbild, haben ein Beglaubigungsschreiben, Spendenmappen und Info-Material sowie ein kleines "Dankeschön" für Neumitglieder bei sich. "Aber wir sammeln kein Bargeld ein", bekräftigt Julia Janßen.
Lutz Müller, Geschäftsführer des NABU Kreisverbandes Gifhorn, ist dankbar für die Unterstützung durch die jungen Studenten: "Wir brauchen neue Mitglieder und Förderer. Ohne finanzielle Unterstützung der Bevölkerung könnte der NABU viele seiner immer umfangreicher werdenden Aufgaben im Arten- und Naturschutz nicht wahrnehmen. Daher bitten wir die Bevölkerung, die Studenten bei der Werbung für den NABU zu unterstützen."
Sollten sich Fragen zu den Besuchern ergeben, besteht die Möglichkeit, sich bei der Geschäftsstelle des NABU Kreisverbandes Gifhorn unter Telefon 05373 / 4361 zu informieren.

Appell - Der NABU Samtgemeinde Meinersen bittet alle Autofahrer um Rücksichtnahme!

Mitte Februar 2012 waren die Kröten schon wieder unterwegs, deshalb wurden bereits zu diesem frühen Zeitpunkt Schutzzäune aufgestellt.
Zum 26. Mal setzt sich der NABU Samtgemeinde Meinersen für den Schutz der Kröten auf den Straßen in der Samtgemeinde ein.
Bei Volkse wurden 400m Schutzzaun und bei Hillerse 300m Schutzzaun mit insgesamt 55 Auffangeimern in der letzten Woche wieder aufgestellt.
Der Vorsitzende des NABU Meinersen, Reinhard Meier, appelliert dennoch an die Autofahrer, auf die kleinen Amphibien zu achten. Die Zäune könnten nicht alle Tiere aufnehmen. Gerade an Auffahrten und bei Löchern im Zaun gelangten immer noch Tiere auf die Straße. Die milde Witterung in den letzten Wochen hat die kleinen Amphibien munter werden lassen und wahre Frühlingsgefühle hervorgerufen.
Auf ihrem Weg kreuzen sie stark befahrene Straßen. Bei den Tieren handele es sich um Erdkröten und Laubfrösche sowie Teichmolche. Aber auch andere bedrohte Molcharten landen immer wieder in den Auffangeimern. Im vergangenen Jahr wurden so 1000 Tiere von den Mitarbeitern des NABU über die Straße getragen. "Viele von ihnen hätten auf den stark befahrenen Straßen wahrscheinlich den Tod gefunden", so Meier.
Die Zäune wurden beidseitig an den Straßen bei Volkse und Hillerse auf einer Länge von 700 Metern aufgestellt. Alle 15 Meter befinden sich an den Zäunen Eimer, in die die Tiere fallen, wenn sie am Zaun entlangwandern. Täglich werden diese Behältnisse von Mitgliedern der NABU-Arbeitsgruppe-Amphibienschutz über die Straße zu den Laichgewässern getragen.
-Einsatzplanung für Volkse macht Susanne Mahlmann-Dalldorf.
-Einsatzplanung für Hillerse macht Werner Völzke-Hillerse.
Bei der Zaunaufbauarbeit wurden die Mitglieder des NABU durch mehrere Mitarbeiter des LK-GF unterstützt.
Wer noch Fangzaunbetreuer werden möchte, bitte Reinhard Meier unter Tel. 05375/9930 anrufen.
Die genauen Daten können im Internet unter www.amphibienschutz.de/zaun/index.html Zaunstandorte mit den Nummern 409 für Hillerse und 187 für Volkse nachgelesen werden.

Storchenrouten Gifhorn-Wolfsburg

Initiiert wurde das Storchenradroutennetz vom ehemaligen Geschäftsführer des NABU-Kreisverbandes Gifhorn Uwe Kirchberger. Durch das NABU-Storchenradroutennetz Gifhorn-Wolfsburg entsteht ein attraktives Naturerlebnisangebot, das regionaltypische Besonderheiten hervorhebt und zu einer positiven Bindung zwischen Mensch und Natur führt. Der Storch und sein Lebensraum als typischer Teil der vielfältigen Natur Niedersachsens wird stärker als bisher zugänglich und erlebbar gemacht.

Bei der Routenplanung hat die Landschaftsplanerin Heike Volkmann vom Planungsbüro Volkmann aus Königslutter den NABU unterstützt. Das Radfahren liegt derzeit im Trend und die NABU-Storchenradrouten sind ein attraktives Ziel in unserer Region. Bei der Routenplanung wurden landschaftlich schöne Strecken ausgewählt und die Sehenswürdigkeiten der Region eingebunden. Besonders hervorzuheben ist die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit den touristischen Anbietern in der Region und dem ADFC. „Zusätzlich sorgt die Aufnahme der NABU-Storchenrouten in das Zeitreiseland der Tourismusregion Braunschweiger Land e.V. für landesweite Beachtung weit über die Grenzen des Kreises Gifhorn hinaus“ freut sich Heike Volkmann.

Ohne die Unterstützung der Förderer wäre die Verwirklichung des Projektes nicht möglich gewesen. Besonderer Dank gilt daher der Bingo-Umweltstiftung, der Kultur- und Sozialstiftung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg sowie der Bürgerstiftung Wolfsburg. „Grundlage für die Umsetzung des NABU-Storchenradweges ist die langjährige Naturschutzarbeit der Storcheneltern, der Storchenbetreuer und das Engagement der NABU-Mitstreiter vor Ort“ hebt Dipl. Biol. Lutz Müller, Geschäftsführer des NABU-Kreisverbandes Gifhorn hervor. Allen Helfern wird im Rahmen des NABU-Storchenfestes in Leiferde bei der offiziellen Eröffnung der Routen gedankt.

Anforderungen von Info - Materialien -  info@NABU-Gifhorn.de

Storchenrouten Gifhorn-Wolfsburg

Liebe Storchenfreunde und Fahrradfreunde,

wir bedanken uns für Ihr Interesse und die Mitarbeit an dem
NABU-Storchenradroutennetz Gifhorn - Wolfsburg.

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung des Storchenradroutennetzes
im Rahmen des NABU-Storchenfestes ein:

am Sonntag, den 22.04.2012,
in 38542 Leiferde, im Artenschutzzentrum und Strohballenhaus, Hauptstraße 22-24.
Um 13:30 Uhr wird das Storchenradroutennetz offiziell mit einem festlichen Akt eröffnet. Wir würden uns freuen, Sie dann persönlich dort zu begrüßen.

Auf dem Storchenfest erwarten Sie Führungen, viele schöne Stände und Mitmach-Aktionen sowie eine Tombola mit vielen Preisen. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.

Das NABU-Storchenradroutennetz besteht aus drei Rundrouten:
Storchenroute Hankensbüttel, Storchenroute Gifhorn und Storchenroute Wolfsburg.
An jeder Storchenroute befindet sich eine große Informationstafel, auf der ein Themenschwerpunkt dargestellt wird, z.B. Lebensraum und Bestandsentwicklung, der Vogelzug oder die Kulturgeschichte der Störche. An jedem Storchennest informieren kleine Nesttafeln über den Bruterfolg und den Streckenverlauf der NABU-Storchenrouten. Ein Flyer für jede Storchenroute enthält Informationen über das Storchenleben sowie eine Radwanderkarte, die es dem Radtouristen ermöglicht, die Route selbstständig zu befahren.

Bitte beachten Sie, das die Storchennester voraussichtlich erst zur Eröffnung am 22.04.2012
vollständig beschildert sind!

Herzliche Grüße
Lutz Müller

Geschäftsführer NABU Kreisverband Gifhorn

Jahreshauptversammlung des NABU Kreisverband Gifhorn am 17.4.2012 in Leiferde.

Im Dorfgemeinschaftshaus in Leiferde fand am 17.4.2012 die Jahreshauptversammlung des Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - Kreisverband Gifhorn statt.

Zu Beginn der Veranstaltung stellen Karl-Gustav Laser und Holg Klukas in einem Vortrag ihre "Wege zur Falknerei" vor. Information über Biologie und Haltung der Tiere, die Rolle der Falknerei in unserer modernen Gesellschaft und die persönlichen Beweggründe der Referenten fanden ein interessiertes und kritisches Publikum. Gemeinsamkeiten von Naturschutz und Jagd, aber auch deren Differenzen wurde anschließend angeregt diskutiert.

Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder des NABU. Unter Anwesenheit des Vorstandvorsitzenden des NABU Niedersachsen Herrn Dr. Holger Buschmann überreichte Gerhard Braun in seiner Funktion des Ersten Vorsitzenden des Kreisverband Gifhorn Urkunden und Ehrennadeln für 30jährige Mitgliedschaft. Von den über dreißig "30-Jährigen" waren Herr Rolf Eggeling, Frau Heidrum Hasenfuß, Herr Günter Heumann, Frau Elke Kaune, Herr Wilhelm Kaune, Frau Silke Kretschmar, Herr Reinhard Meier, Herr Friedrich-Wilhelm Mertens, Frau Hannelore Thiem, Herr Georg Thiem und Frau Margit Tobschall der Einladung gefolgt und so konnte ihnen an diesem Abend persönlich für Ihren langjährigen Einsatz für den Arten- und Naturschutz im Landkreis Gifhorn gedankt werden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde im Jahresbericht 2011 über die zahlreichen Aktivitäten des NABU Kreisverband Gifhorn berichtet.

Ehrung der 30jährigen Mitglieder
Von links nach rechts:
Georg Thiem, Dr. Holger Buschmann (Vorstands-Vorsitzender des NABU Niedersachsen), Gerhard Braun (Vorsitzender des NABU-KV Gifhorn), Reinhard Meier
Friedrich-Wilhelm Merten, Hannelore Tobschall, Wilhelm Kaune, Hannelore Thiem, Elke Kaune, Heidrun Hasenfuß, Rolf Eggeling, Silke Kretschmar, Günther Heumann

Das Freiwilligen Team beim NABU Kreisverband Gifhorn ist voll besetzt

Projektleiter fürs Große Moor Christian Starkloff (rechts) mit seinen neuen "Schützlingen" vor dem NABU-Strohballenhaus: Marco Krause, Delia Murru, Enja Hollenbach, Timo Sommer und Robert Sandrin
Projektleiter fürs Große Moor Christian Starkloff (rechts) mit seinen neuen "Schützlingen" vor dem NABU-Strohballenhaus: Marco Krause, Delia Murru, Enja Hollenbach, Timo Sommer und Robert Sandrin

Seit Anfang September ist das Freiwilligenteam des NABU Kreisverband Gifhorn endlich vollständig. Zwei Teilnehmerinnen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) und drei Bundesfreiwilligendienstler (BFD) stehen dem Naturschutzbund tatkräftig für ein Jahr zur Seite. Die BFD´ler Robert Sandrien (25), Timo Sommer (18) und Marco Krause (18) arbeiten vor allem bei Pflegemaßnahmen im Großen Moor bei Gifhorn, auf Streuobstwiesen und Heideflächen mit. Die beiden FÖJ´lerinnen Delia Murru (18) und Enja Hollenstein (18) leiten außerdem zwei Schulages in der Grundschule Leiferde und Gesamtschule Isenbüttel. Weiterhin sollen die fünf Freiwilligen auch den NABU Ortsgruppen bei Arbeiten unter die Arme greifen und bei Festivitäten und Infoständen helfen. "Wir machen das FÖJ, um nach der Schule mal richtig anpacken zu können. Die bisherige Zeit war sehr viel versprechend", finden Delia und Enja. Neben den vielen praktischen Tätigkeiten gibt es aber auch Arbeiten im Büro.
Sowohl aus Hamburg, als auch Hannover und Braunschweig kommt ein Teil der Gruppe. ,,Wir sind ein super Team und die Arbeit macht viel Spaß", findet Marco Krause, der bereits seit 2 Monaten seinen Freiwilligendienst verrichtet. Auch die anderen freuen sich auf die gemeinsame Zeit, sicherlich wird sie interessant und aufregend.

European BirdWatch – Erleben Sie das Naturschauspiel Vogelzug!

Zum diesjährigen European BirdWatch am Sonntag den 07. Oktober bietet der NABU Kreisverband Gifhorn Vogelbeobachtungen im NSG Viehmoor unter fachkundiger Anleitung von Kristin und Florian Preusse an.

Beobachten, Zählen und Staunen: das erste Oktober-Wochenende steht wie schon in den vergangenen Jahren ganz im Zeichen der Zugvögel. Jedes Jahr im Herbst machen sich in Europa zahlreiche Vögel auf den Weg in ihre Überwinterungsquartiere im Süden. Während einige Arten im Winter nur in den klimatisch günstigeren Mittelmeerraum ausweichen, fliegt ein Großteil der Zugvögel regelmäßig zwischen sommerlichem Brutgebiet und dem Winterquartier in Afrika hin und her. Dabei sammeln sich an geeigneten Rastplätzen – wie dem Viehmoor – zahlreiche Vögel, darunter auch viele nordische Brutvögel und seltene Arten, die bei uns nur während der Zugzeit beobachtet werden können.

Der von der Organisation BirdLife International in Leben gerufene „Tag des Zugvogels“ bietet Menschen in ganz Europa die Möglichkeit, die Faszination Vogelzug life und fachkundig begleitet zu erleben. Damit soll bei möglichst vielen Menschen die Begeisterung für die Vogelbeobachtung geweckt und der Vogelschutz in das Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Daneben werden im Rahmen der BirdWatch-Veranstaltungen auch die europaweiten Zugvogelbestände erfasst.

Wenn Sie dieses einmalige Naturschauspiel miterleben möchten, besuchen Sie uns zwischen 9:00 und 17:00 Uhr an der Fischerhütte im NSG Viehmoor bei Leiferde. Interessierte Besucher erwartet weiterhin ein Informationsstand zur Rückkehr des Wolfes nach Niedersachsen.

Fotos Joachim Neumann

Weihnachtsbaumverkauf beim NABU Kreisverband in Leiferde

Alle Jahre wieder finden zigtausende Weihnachtsbäume, meist Tannen und Fichten, ihren Platz zu Weihnachten in unseren Wohnzimmern. Diese Bäume müssen produziert werden. Der Anbau verschlingt riesige Flächen und außerdem werden chemische Spritz- und Düngemittel hierfür eingesetzt. Wer guten Gewissens trotzdem nicht auf einen echten Weihnachtsbaum verzichten will, findet jetzt beim NABU Kreisverband Gifhorn eine gute Alternative. Die Idee ist eigentlich ganz einfach: Bei Pflegemaßnahmen im Großen Moor und auch in Heidegebieten fallen junge Kiefern und hier und da auch mal eine Fichte an, die sowieso weggesägt werden müssen. Warum also diese Bäume nicht gleich als Weihnachtsbäume nutzen? Und warum nicht mal eine Kiefer als Weihnachtsbaum, statt einer Fichte oder Tanne? Projektleiter Christian Starkloff und Geschäftsführer Lutz Müller haben sich bereits im letzten Jahr je eine Kiefer mitgenommen und ins Wohnzimmer gestellt und waren begeistert. "Der Baum ist auch grün und doch anders, es ist mal was Besonderes und nicht immer das gleiche. Außerdem wird dadurch die Umwelt geschont und die Alternative ist auch noch kostengünstiger". Ab dem 10.12.2012 können interessierte Bürger jetzt beim NABU Kreisverband Gifhorn, Hauptstraße 24 in Leiferde gegen eine Spende Weihnachtskiefern oder gar eine von den wenigen Fichten erwerben.